Mario Farnbacher und das Team Honda Racing zeigten beim Finale der Intercontinental GT Challenge (10. bis 12. Dezember), dem Kyalami 9 Hour, eine dominante Vorstellung. Nach Pole Position und unzähligen Führungskilometern machte ein Gewitter in der letzten Rennstunde den Triumph des Trios im Honda NSX GT3 Evo zunichte. Am Ende belegten der Franke und seine Teamkollegen Bertrand Baguette und Renger van der Zande Rang vier.

„Wir sind natürlich alle ziemlich enttäuscht“, erklärt der 28-Jährige nach dem vierten Saisonlauf. „Der Sieg war zum Greifen nahe, auch die Meisterschaft hätten wir gewinnen können, doch es hat einfach nicht sein sollen. Nichtsdestotrotz bin ich unheimlich stolz auf das Team. Wir haben gezeigt, dass der NSX GT3 Evo siegfähig ist. Für die starke Saison möchte ich mich bei Honda, HPD, JAS Motorsport und meinen Teamkollegen bedanken.“

Dass die Crew im Honda NSX GT3 Evo #30 das Zeug zum Sieg gehabt hätte, bewies sie bereits mit Bestzeiten in den Qualifyingsessions. Im anschließenden Pole Shootout, dem Showdown der Top-6, unterstrich Farnbacher die Siegambitionen der Mannschaft nochmals. Mit einer Rundenzeit von 1:41.581 sicherte sich der Ansbacher, der sein Debütwochenende auf dem Kyalami Grand Prix Circuit bestritt, die Pole Position.

Team Honda Racing IGTC Kyalami 2020 Honda Acura NSX GT3
Foto: Mario Farnbacher

Und auch im Rennen dominierten Baguette, van der Zande und Farnbacher das Geschehen – bis eine Stunde vor Schluss ein Gewitter das Klassement durcheinanderwürfelte. Starker Regen und Gewitter sorgten für eine Full Course Yellow-Phase, die bis zum Rennende andauern sollte. Am Ende überquerte Farnbacher die Ziellinie als Vierter.

Team Honda Racing IGTC Kyalami 2020 Honda Acura NSX GT3 Baguette, Farnbacher, van der Zande
Foto: Mario Farnbacher

„Der Regen und die Gelbphase haben uns einen richtigen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Farnbacher. „Wir mussten in der letzten Stunde noch einmal an die Box. Ich übernahm das Steuer, hing in der Folge aber hinter einem bis zu zehn Sekunden langsameren Piloten fest, sodass die Konkurrenten noch an uns vorbeiziehen konnten. Das war unheimlich frustrierend.“

Nach insgesamt vier Saisonläufen in Australien, den USA, Belgien und Südafrika beenden Farnbacher und van der Zande die Intercontinental GT Challenge auf Tabellenplatz fünf.

Quelle: Pressemitteilung Mario Farnbacher

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