Nach sechs Versuchen, die australische Ausgabe der Intercontinental GT Challenge – das LIQUI MOLY Bathurst 12hr – zu gewinnen, konnte das Bentley Team M-Sport im Bentley Continental GT3 #7, mit Jules Gounon, Maxime Soulet und Jordan Pepper am Steuer, auf dem Mount Panorama endlich den lang erhofften Sieg einfahren.

Auch der kurz vor Rennende einsetzende Regen konnte den Franzosen Gounon nicht davon abgehalten, seinen Bentley mit über einer halben Minute vor seinen Verfolgern ins Ziel zu bringen.
Nach dem mit 313 Runden der letztjährige Rundenrekord gebrochen war, gewann der Bentley #7 das Rennen nur wenige Sekunden bevor es anfing zu regnen.

Die letzten zwei Rennstunden in der Zusammenfassung:

Zwei Stunden vor Schluss landete der Mercedes AMG #888 auf dem zweiten Platz. Shane van Gisbergen übernahm das Steuer von Maxi Götz, nachdem Götz sich mit gebrauchten Reifen durch seinen Stint kämpfte.

Ein zweites Mal Feuer fing der MARC II #95, nachdem das Fahrzeug bereits in der ersten Rennstunde für Aufregung in der Boxengasse sorgte.

In Rund 267 musste Dirk Werner endgültig die Führung abgeben und überließ das Steuer des des Porsche 911 GT3 #912 dem Österreicher Thomas Preining. Preining erhielt vier frische Reifen, die bis zum Schluss hielten.

Raffaele Marciello musste nur einen Stopp einlegen, um das Rennen zu beenden. Er fuhr mit einem knappen Vorsprung den Mercedes-AMG Team Gruppe M Racing mit der Startnummer 999, aber mit dem Bentley Team M-Sport mit der Nummer 7 dicht dahinter und auf frischerem Gummi.

Der Kampf um den dritten Platz nahm zu, als Ben Barnicoat mit einem Fuß auf dem Podium mit dem #60 McLaren 720S stand und Eduardo Liberati im #18 Nissan GTR und Maro Engel #77 Mercedes AMG GT3 anführte. Diese Positionen wurden mit einigen aggressiven Manövern noch einmal durchgetauscht.

Gounon reihte sich hinter Marciello ein und beide fuhren Runde um Runde ihren letzten Stopps entgegen. Während Gounon frische Reifen auf seinen Bentley gezogen bekam, musste sich Marciello mit gebrauchten Reifen vergnügen.

Liberati übergab das Steuer des Nissan GT-R Nismo GT3 #18 nach seinem letzten Stint – knapp 75 Minuten vor Schluss – an Alexandre Imperatori Der Schweizer kehrte mit einer Runde Rückstand auf den Führenden, die bis dahin noch nicht in der Box waren, in das Renngeschehen zurück.

Mathieu Jaminet tauschte das Volant des Porsche 911 GT3 #911 mit Titelverteidiger Matt Campbell, der sich einen harten letzten Stint mit Imperatori lieferte.

Ben Barnicoat fuhr im McLaren wie ein Besessener durch das Feld und konnte so in der 200. Runde die bis dahin schnellste Rennrunde in diesem Jahr in den Asphalt brennen. Mit 2:03.9007 Min. fuhr der Brite eine von nur zwei Runden, die zu diesem Zeitpunkt unter 2:04 Min lagen.

Eine Stunde und sechs Minuten vor Rennende übernahm Marciello beim letzten Stopp des im Mercedes AMG GT3 #999 die Führung und ließ die #7 frei, während Gruppe M die Pirelli an ihren Mercedes tauschte.

Gerade als er für eine schnellste Runde des Rennens auf der Strecke war, platzte Gounons rechter Hinterreifen, als er die Conrod Straight hinunterfuhr. Glücklicherweise geschah das bevor er eh in die Box wollte. Gounon, der die Box aus eigener Kraft ansteuern konnte und einen neuen Reifensatz erhielt, war noch vor Marciello wieder auf der Strecke zurück.

Bevor er den McLaren an Tom Blomqvist abgab, fuhr Barnicoat erneut eine schnellste Runde und konnte den Rekord auf jetzt 2:03.7177 Min senken. Dennoch konnte sich Maro Engel in Forrest Ellbow an Blomqvist vorbeidrücken.

Nachdem Shane van Gisbergen die 29. Runde in Führung fuhr, erreichte er in Runde 294 die Boxengasse, so dass Gounon und Marciello mit nur sieben Sekunden Rückstand die Führung übernahmen. Alle warteten darauf, dass das nahende Gewitter einsetzte.

Gounon baute seinen Vorsprung auf Marciello weiter aus, der einen komfortablen Vorsprung vor Engel auf den dritten Platz hatte.

Ein spätes Problem an Imperatoris KCMG-Nissan bedeutete, dass die Nummer 18 in der letzten halben Stunde erneut an die Box kommen musste. Die Mannschaft arbeitete an den Bremsen, so dass das Auto von Rang 8 auf 13 zurückfiel.

Engels Pech in Bathurst setzte sich fort, als der Start von Craft Bamboo Black Falcon in Runde 302 einen Reifenschaden davontrug und Blomqvist auf den dritten Platz vorrückte, während die Nummer 77 auf den siebten Platz zurückfiel.

Der Silver-Class McLaren 720S GT3 #59 von Martin Kodric zeigte die Geschwindigkeit des McLarens und setzte die Messlatte für die schnellste Runde des Rennens nun auf 2:03.3958 Min. Kodric sicherte sich den achten Gesamtrang, fast zwei Runden vor dem nächsten Auto in der Klasse und war damit besser platziert als alle anderen PRO-AM Piloten.

Eine späte Reifenpanne für die #999 warf Marciello zehn Minuten vor Schluss aus dem Rennen.
Quelle: bathurst12h.com.au

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