Schubert Motorsport reitet auf einer Erfolgswelle dem nächsten Auslandsauftritt der DTM 2022 in Imola entgegen. Vor der dritten von acht Stationen liegt das BMW M Motorsport-Team aus Oschersleben auf dem ersten Platz in der Gesamtwertung. Vom 17. bis 19. Juni stellen sich die BMW-Werksfahrer Sheldon van der Linde und Philipp Eng in ihren beiden BMW M4 GT3 der nächsten großen Herausforderung im diesjährigen Kalender. Mit dem legendären Autodromo Enzo e Dino Ferrari gilt es, einen der großen Klassiker unter den internationalen Rennstrecken zu meistern.

Foto: Alexander Trienitz

Die Formkurve zeigt bei Schubert Motorsport vor dem Gastspiel in der Emilia-Romagna steil nach oben. Sheldon van der Linde verschaffte dem Rennstall sowie dem neuen BMW M4 GT3 zuletzt den großen Durchbruch in der DTM. Der 23-jährige Südafrikaner war für die Konkurrenz auf dem Lausitzring unantastbar. Mit einer Pole Position und zwei Premierensiegen für Schubert Motorsport und den neuen GT3-Boliden von BMW M Motorsport eroberte er die Spitze im Fahrerklassement. Vor den Rennen in Italien liegt er 15 Punkte vor seinem ersten Verfolger.

Foto: Alexander Trienitz

Philipp Eng kommt ebenfalls auf einer positiven Note nach Imola. Der 32-jährige Österreicher schüttelte am Sonntag in der Lausitz sein Pech mit einem Top-Resultat ab. Durch einen starken vierten Platz setzte er ein Ausrufezeichen und sorgte dafür, dass Schubert Motorsport als Führender in der Teamwertung mit 28 Zählern Vorsprung abreiste. Dieses Wochenende hat der BMW-Werksfahrer die Chance, das Momentum in sein erstes Podium in diesem Jahr umzuwandeln und den schwierigen Saisonstart endgültig hinter sich zu lassen.

Foto: Alexander Trienitz

In Imola wartet auf die Crew und die Fahrer von Schubert Motorsport absolutes Neuland in der DTM. Der 1952 eröffnete Grand-Prix-Kurs ist zum ersten Mal Teil des Kalenders. Nach Monza, Mugello, Misano und dem Adria International Raceway ist es der fünfte Austragungsort der DTM auf italienischem Boden. Die geschichtsträchtige Formel-1-Rennstrecke unterscheidet sich maßgeblich von Portimão und dem Lausitzring und stellt die Teams vor ganz neue Herausforderungen.

Auf dem 4,909 Kilometer langen Kurs gilt es 21 Kurven zu bewältigen, die sich in zwölf Links- und neun Rechtskurven aufteilen. Das klassische Layout ist technisch besonders anspruchsvoll. Durch die kleinen Auslaufzonen und vielen Kiesbetten verzeiht es selten Fehler. Bei den vorhergesagten hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius bahnt sich ein Härtetest für Mensch und Maschine an.

Foto: Alexander Trienitz

Um das richtige Setup für den BMW M4 GT3 zu finden und sich auf die Rennstrecke einzustellen, stehen der Crew und den Fahrern am Freitag wie immer zwei Trainings über jeweils 45 Minuten zur Verfügung. Die 20-minütgen Qualifyings finden am Samstag sowie am Sonntag um 10:05 Uhr statt. Beide Rennen über die Distanz von 55 Minuten und eine Runde starten jeweils um 13:30 Uhr. In Deutschland können Fans die Action wie üblich live im TV und per Stream auf ProSieben verfolgen.

Teammanager Marcel Schmidt: „Die kurze Pause hat uns nach dem Marathon im Mai wirklich gut getan. Wir hatten Zeit zu reflektieren und unser Wochenende am Lausitzring eingehend zu analysieren. Unmittelbar darauf war es nicht möglich, da wir wenige Tage später beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Start waren. Der Erfolg mit dem BMW M4 GT3 und die Siege von Sheldon haben uns früh in eine Position gebracht, die wir uns im Debütjahr in der DTM niemals erträumt hätten. Natürlich wollen wir immer gewinnen, aber uns allen ist klar, dass es nicht immer so laufen kann. Der Saisonstart hat uns vor allem gelehrt, wie wichtig Konstanz ist. Wenn wir uns dort vorne behaupten wollen, müssen wir auch an den schwierigen Wochenenden das Maximum herausholen. Es wird in Imola entscheidend sein, einen perfekten Job mit beiden Autos zu machen und keine Punkte zu verschenken.“

Quelle: Pressemitteilung Schubert Motorsport

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