Nach seiner Bestzeit im Qualifying hat André Lotterer (GER) beim London E-Prix das dritte Podium der Saison für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team nur knapp verpasst. Mit seinem Porsche 99X Electric belegte er auf dem ExCeL Track in den historischen Docklands von East London den vierten Platz in dem mit 24 Fahrzeugen stark besetzten Starterfeld. Für Porsche war es die Rennpremiere in der britischen Metropole. Die 2,25 Kilometer lange Strecke an der Themse ist die spektakulärste in der Formel E, weil sie teilweise durch eine Messehalle führt und damit Fahrer und Teams vor ganz besondere Herausforderungen stellt. Im zweiten Porsche 99X Electric landete Pascal Wehrlein (GER) als Zehnter ebenfalls in den Punkterängen.

Das Rennen 12

Foto: Porsche AG

Das erste Ausrufezeichen des Rennwochenendes in der britischen Metropole setzte André Lotterer im Qualifying. Mit der Bestzeit, seiner ersten in dieser Saison, zog er in die Super Pole ein, wo er sich die fünfte Startposition sicherte. Kurz nach dem Start des zwölften Saisonrennens der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft, die zuletzt 2016 in London zu Gast war, verbesserte er sich um eine Position und machte sich auf die Verfolgung der Spitze. Mit dem Attack Mode konnten sich die Fahrer zweimal für jeweils acht Minuten (normalerweise vier Minuten) zusätzliche Energie sichern. Als er diesen zum zweiten Mal aktivieren wollte, verpasste Lotterer eine der drei Streckenmarkierungen, die er dazu hätte überfahren müssen. Dadurch fiel er anfangs der zweiten Rennhälfte wieder auf den fünften Platz zurück. Durch die Disqualifikation eines Konkurrenten rückte er noch eine Position nach vorne.

Foto: Porsche AG

Sein Teamkollege Pascal Wehrlein, der in New York City als Vierter nur knapp sein zweites Podium für Porsche verpasst hatte, startete und beendete das Rennen in der zwölften Position. Aufgrund der Disqualifikation eines Teams schaffte es als Zehnter in die Punkte.

Stimmen zum London E-Prix, Rennen 12

Foto: Porsche AG

Amiel Lindesay, Einsatzleiter Formel E: „Das war ein guter Tag für uns. Mit der Bestzeit in die Super Pole einzuziehen, war eine starke Leistung von André. Im Rennen hat er leider die Streckenmarkierungen zur Aktivierung des Attack Modes verpasst und konnte dadurch erst in der nächsten Runde die zusätzliche Energie nutzen. Das hat ihn ein mögliches Podium gekostet. Es war trotzdem ein gutes Rennen von ihm. Bei Pascal müssen wir schauen, warum er nicht den Speed seines Teamkollegen hatte. Alles in allem sind zwei Autos in den Punkten ein Ergebnis, auf dem wir für das Rennen morgen aufbauen können.“

Foto: Porsche AG

André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „Das sind gute Punkte, die ich mitnehme, trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden. Ich habe den Attack Mode verpasst, und das hat mich einen Platz auf dem Podium gekostet. Ich war da sehr dicht hinter meinem Vordermann und konnte deshalb die Linien nicht richtig sehen. Dadurch habe ich eine davon nicht überfahren und musste einen erneuten Versuch starten. Schade. Nun fokussieren wir uns auf morgen.“

Foto: Porsche AG

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#99): „Heute lief es nicht gut für mich. Das Qualifying war schwierig. Die Strecke war noch feucht, als ich mit meiner Gruppe unterwegs war. Danach trocknete sie immer weiter ab, so dass die kommenden beiden Gruppen klar im Vorteil waren. Mein Rennstart war auch nicht besonders gut. Der eine Punkt ist nur ein kleiner Trost. Doch morgen greife ich wieder an.“

So geht es weiter

Das Rennen 13 in London findet am Sonntag, 25. Juli, statt. Sat.1 überträgt ab 14.30 Uhr MESZ live. Ein Livestream ist auf ran.de zu sehen.

Quelle: Pressemitteilung Porsche AG

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