Strakka-Racing erhält Unterstützung von der lokalen Scott Taylor Motorsport-Mannschaft und Manthey-Racing hat kurzerhand ein Ersatzfahrzeug den Weg geschickt.

Grund für die Probleme sind Triebwerksausfälle des Schiffes an dessen Bord die Fahrzeuge der Teams sind. Bereits im letzten Monat sollte die heikle Fracht im australischen Melbourne eintreffen. Auch die Ausrüstung von Strakka Racing, die mit dem Mercedes-AMG GT3 debütieren, war an Bord des Schiffes, das heute Morgen endlich anlegen konnte. Das Schiff verließ das Vereinigte Königreich bereits im November, jedoch wird angenommen, dass es mehreren Triebwerksschäden und auch einem Zyklon ausgesetzt war, was sich auf seine ursprüngliche Ankunftszeit in Australien am 21. Januar auswirkte.

Sicher ist, dass die Ausrüstung jetzt die 500-Meilen-Reise per LKW zur Rennstrecke machen wird und voraussichtlich Freitag in den frühen Morgenstunden die Rennstrecke erreichen soll.

M-Sport Teammanager Matthew Wilson sagte Speedcafe.com, dass man erwarte, den ersten Einstellungsfahrten um 8:25 Uhr Ortszeit bereits beiwohnen zu können. „Wir haben Pläne und werden die entsprechenden Mitarbeiter dann einzusetzen, sobald alles da ist“, sagte Wilson. „Was auch immer passiert, wir werden bereit sein für das erste Training.“

Auch bei Strakka-Racing ist man zuversichtlich, das Rennen am Samstagmorgen aufnehmen zu können. „Scott Taylor und sein Team waren sehr hilfreich bei der Zusammenarbeit mit uns und hoffentlich können wir diese Arbeitsbeziehung über das Wochenende fortsetzen“, sagte Strakkas Renndirektor Jay Davenport gegenüber Speedcafe.com.

„Wir konnten uns Equipment und Teile von Scott Taylor Motorsport ausleihen, die wir hier an der Strecke bisher nicht empfangen konnten und die wir bei der technischen Abnahme benötigt hätten. Ohne die Hilfe wären wir nicht in der Lage gewesen, die Abnahmen durchzuführen.“

„Wir sind bereit, bis Spät zu arbeiten und wenn notwendig auch bis in die Nacht.“ ist sich Davenport sicher!

Bentley und Strakka sind jedoch nicht die einzigen Bathurst-12hr-Teams, die mit Lieferproblemen konfrontiert wurden.

Auch die Mannschaft von Manthey Racing, die ihre Ausrüstung allerdings auf einem separaten Seefrachter hatte, brachte frühzeitig einen Ersatz-Porsche 911 GT3 R nach Australien, nachdem man befürchte, dass die Lieferung nicht rechtzeitig zugestellt werden könnte.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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