Zugegeben: gewöhnungsbedürftig ist es für den Europäer ebenso wie für den Australier, dass das Lenkrad auf der anderen Seite ist. Für Jamie Whincup war diese Herausforderung und Benzingeruch im Auto der Grund, warum er schlechter als erwartet abschnitt.

Dabei muss sich Whincup eigentlich nicht entschuldigen. Mit einem zweiten Platz ist man – wenn man sich die Schlacht der vergangenen zwölf Stundne so anschaut – in Bathurst eigentlich gut bedient. Dennoch räumte Whincup nach dem Rennen ein, dass er sich bei der Bewältigung des hohen Verkehrsaufkommens aufgrund des Geruchs und der Gegegebenheit, auf der anderen Seite im Auto am Steuer zu sitzen – nur schwer konzentrieren konnte.

Er sagte später, die größte Herausforderung sei die Hitze und der Geruch im Fahrzeug gewesen, weswegen im schwindelig, bzw. er sogar ein Taubheitsgefühl.
„Um ehrlich zu sein, ein Spiegel auf der rechten Seite ist eine Erfahrung für mich“, sagte er. „Ich hatte Mühe das zu begreifen, weil es umgekehrt ist und auf der anderen Seite. Es ist nicht natürlich! Ich schaue und sehe ein Auto, aber ich kann nur schwer verstehen, auf welcher Seite es ist.“

Zudem hat Whincup am heutigen Tage offensichtlich auch mit Muskelkater zu kämpfen. „Ich habe momentan einen toten Arm, weil ich es einfach nicht gewohnt bin, meinen linken Arm so zu benutzen, wie ich es müsste.“ Was Jamie ausgerechnet mit dem linken Arm gemacht hat, würde uns jetzt interessieren. Schließlich ist nichts bekannt, dass er – wie Norbert Siedler in Daytona – die Fahrertür zuhalten musste. Wenn das allerdings den Abgasen geschuldet ist, dann ist das auf keinen Fall lustig und sollte von den VErantwortlichen begutachtet werden.

Nicht lustig sind jedoch die Anschuldigungen, die er bezgülich des Benzingeruchs und der Abgase machte: „Die Gerüche sind ein massiver Faktor! Der Ethanol-Kraftstoff, den wir [in Supercars] verwenden, ist wirklich sehr sauber und es gibt nie irgendwelche Probleme. Doch heute hatte ich mit Abgasen zu kämpfen, zum ersten Mal seit langer Zeit.“
„Dann bist Du ein wenig benommen von den Dämpfen, die Autos sind heiß, große Motoren, der Auspuff läuft buchstäblich neben dir in diesem Ding runter und Du bist heiß! Also eine Kombination all dieser Dinge!“

Whincup entschuldigt sich: „Ich machte Fehler, die ich normalerweise nicht machen würde und ich war ein bisschen von den Abgasen betroffen. Nicht massiv, wenn es zu viel gewesen wäre, hätte ich aufgehört. Das war ziemlich übel! Auch wenn man die anderen fragt, waren die Dämpfe ein Faktor.“

Wir sagen: „Jamie, iss‘ ein Snickers! Du bist nicht Du, wenn Du hungrig bist!

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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