Nach einer einmonatigen Unterbrechung ging es am vergangenen Wochenende endlich wieder los im Saisonprogramm des ADAC GT Masters. Die Wertungsläufe 7 und 8 standen auf dem Programm. Alle Fahrer und Teams freuten sich, dass endlich die unfreiwillig lange Pause vorüber war.

Das Wochenende begann für die Mannschaft aus Rietberg nicht ganz nach dem Geschmack von Teamchef Frank Aust. „Beim Testtag am Donnerstag und auch im ersten Freien Training am Freitagmorgen sind wir nicht die Zeiten gefahren, die wir im Stande waren zu fahren,“ resümiert der Teamchef den Auftakt ins Rennwochenende. „Das Auto war wie immer perfekt vorbereitet und auch die Jungs haben einen super Job gemacht. Aber irgendetwas passte noch nicht zu 100%,“ so Aust weiter. Doch pünktlich zum letzten freien Training hat das Team rund um den sympathischen Franken die entscheidenden Änderungen gefunden und umgesetzt. Am Ende trennte nur ein Wimpernschlag den Rennboliden mit der Startnummer 3 von einer Top-10-Platzierung.

Entsprechend motiviert nahm Sebastian Asch dann am Samstagmorgen hinter dem Lenkrad Platz, um eine gute Startplatzierung für das erste Rennen am Wochenende herauszufahren. Doch leider blieb er im Verkehr hängen und bekam somit keine wirklich schnelle Runde zusammen. Am Ende hieß das Platz 22 für Rennen 1.

Daniel Keilwitz, Foto: GT Masters

Der Start verlief gut und ohne Probleme. Sebastian konnte seine Position behaupten und sogar einige Plätze gutmachen bevor er das Volant planmäßig an seinen Fahrerkollegen Daniel Keilwitz übergab. Kurz nach dem Fahrerwechsel gab es in Folge eines Unfalls zunächst eine Safety Car Phase, die das gesamte Feld zusammenrückte. Wenig später folgte dann eine Rennunterbrechung, da die Strecke doch stärker verschmutzt war als angenommen. Den Restart nutzte Daniel nicht nur um an den davor fahrenden Konkurrenten dran zu bleiben, sondern konnte auch ein paar Positionen gut machen. Am Ende bedeutete das einen versöhnlichen 12. Platz für die Mannschaft aus Rietberg.

Sonntag ging es regelgemäß in umgekehrter Reihenfolge los, sprich: Daniel fuhr das Qualifying und auch den Start. Im Zeittraining erwischte er ein besseres Zeitfenster als Sebastian am Vortag und konnte Dank weniger Verkehr einen 18. Platz herausfahren. Aber auch dieser spiegelte nicht die Möglichkeiten der Truppe wider.

Sebastian Asch, Foto: Axel Weichert

Der Start verlief für den Boliden mit der Nummer 3 sehr gut und Daniel konnte im weiteren Verlauf Position um Position nach vorne fahren. Um das Auto aus den größten Tumulten rauszuhalten entschied der Renningenieur den Fahrerwechsel möglichst spät zu machen, was sich am Ende als eine gute Entscheidung herausstellen sollte.

Nachdem Sebastian das Steuer übernommen hatte, konnte er schnell in das Rennen herein finden und sich ebenfalls aus Rangeleien raushalten und seinen Platz festigen. Als dann kurz vor Ende des Rennens erneut die rote Flagge geschwenkt wurde weil einer der Rennboliden neben der Strecke in Flammen aufgegangen war, war der R8 mit der Nummer drei kurz vor einer Top-10-Platzierung. Weniger als 10 Minuten vor dem Ende wurde das Rennen dann wieder freigegeben und die Jagd nach der Bestzeit erneut gestartet. Sebastian machte beim Restart alles richtig und holte letztendlich mit dem 10. Platz ein sehr gutes Resultat und sechs wichtige Punkte für die Mannschaft rund um Frank Aust.

Wir freuen uns auf das nächste Rennen in zwei Wochen wenn es am ersten Oktober-Wochenende am Sachsenring heißt „Ladies and Gentlemen, start your engines!“.

Quelle: Pressemitteilung Aust Motorsport

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