Der „VCO Cup of Nations for UNICEF, presented by Arconis“ hat am Samstag die erwartete Spannung – und Action im Überfluss – geboten. 64 Fahrer aus 16 Nationen kämpften in drei Vorrunden-Läufen und einem „Last Chance“-Qualifikationsrennen um die zehn Startplätze für den Finaltag. Die Paarungen in der K.o.-Runde versprechen am Sonntag ab 18.00 Uhr Esports Racing der Extraklasse im Kampf um das Preisgeld von 7.500 Pfund für die drei erfolgreichsten Nationen.

Um wertvolle Punkte für die Gruppenwertung ging es zunächst auf den virtuellen Rennstrecken von Spa-Francorchamps, Barcelona und Suzuka. Den Sieg auf der „Ardennen-Achterbahn“ in Belgien sicherte sich das Team Italien mit Simone Maria Marcenò am Steuer seines Holden aus der australischen Supercars-Serie. In Barcelona war Maximilian Benecke, der erste Esports-Racer mit einem iRating von 11.000, im Porsche Cayman GT4 Clubsport nicht zu schlagen und sicherte Team Deutschland den ersten Triumph. Beim 40-minütigen Team-Rennen in Suzuka waren schließlich die beiden Franzosen Antoine Higelin und Yohann Harth im Nissan GTP ZX-T nicht zu schlagen.

VCO Cup of Nations for UNICEF, presented by Arconis
Foto: VCO

Auf Basis der gesammelten Punkten hatten sich Deutschland, Italien, Großbritannien und Frankreich als Gruppensieger für das Halbfinale am Sonntag qualifiziert. Als Zweite ihrer jeweiligen Gruppen folgten ihnen Ungarn, Spanien, Australien und Chile. Die beiden verbleibenden Plätze für die Finalrunde wurden auf dem legendären „Indianapolis Motor Speedway“ ausgefahren. Nach zahlreichen Gelbphasen konnte sich schließlich Tim Claessens aus Belgien durchsetzen – und sein Team damit in die nächste Runde bringen. Mit einer starken Mannschaftsleistung schaffte es auch das Team USA noch unter die besten Zehn. Damit stehen am Sonntag folgende Halbfinal-Begegnungen auf dem Programm:

VCO Cup of Nations for UNICEF, presented by Arconis
Foto: VCO

Frankreich vs. Belgien
Deutschland vs. USA
Italien vs. Ungarn
Chile vs. Australien
Spanien vs. Großbritannien

VCO Cup of Nations for UNICEF, presented by Arconis
Foto: VCO

Vier Teams verabschieden sich in der Halbfinal-Phase, ehe die letzten sechs Teams in vier Rennen den Gesamtsieger unter sich ausmachen.

Reaktionen auf den ersten Tag des VCO Cup of Nations:

Antoine Higelin (Team Frankreich): „Yohann legte einen guten und sicheren Start hin, denn wir waren vom stehenden Start doch ziemlich überrascht. Dann hat es Yohann geschafft, Team Spanien außen in der 130R zu überholen. Seinen ganzen Stint über war er extrem schnell unterwegs. Wir haben uns dazu entschieden, für einen ‚Undercut‘ früh in die Box zu gehen. Nach dem Boxenstopp konnte ich dank unserer Strategie die Lücke zu den vor uns fahrenden Piloten von fünf auf eine Sekunde zufahren. Fünf Runden vor Schluss haben die Führenden dann einen Fehler gemacht – so konnte ich Platz eins übernehmen.“

Yohann Harth (Team Frankreich): „Ich war recht zuversichtlich, dass unser Team stark genug sein würde, um die Gruppenphase zu überstehen. Aber ich hätte nie damit gerechnet, dass wir am Ende des ersten Tages auf Platz eins stehen. Jeder ist perfekt gefahren, und ich freue mich auf morgen!“

Maximilian Benecke (Team Deutschland): „Wenn man bedenkt, dass wir uns noch wenige Stunden vor dem Rennen den letzten Content zugelegt haben, sind wir mit dem Resultat sehr zufrieden und freuen uns jetzt auf die morgigen Rennen. Die ersten beiden Rennen liefen für uns sehr gut. Alle Fahrer hatten in etwa die gleiche Pace und haben sehr gute Ergebnisse geholt. Es fühlt sich super an, das GT4-Rennen gewonnen zu haben. Denn es war vielleicht erst das zweite Mal, dass ich dieses Auto überhaupt gefahren bin. Leider wurde Patrik im letzten Rennen in Führung liegend von der Strecke befördert, was uns Platz eins in der Gesamtwertung gekostet hat. Das Turnier ist großartig, denn plötzlich fährt man zusammen mit Piloten aus anderen Teams, und man will gemeinsam für sein Land gewinnen.“

Simone Maria Marcenò (Team Italien): „Wir haben alles gegeben und in den wenigen Runden, die wir hatten, das Beste herausgeholt. Das einzige Auto, das mir ein bisschen Probleme bereitet hat, war der Nissan Prototyp. Zum Glück konnte ich in den Rennen eins und zwei das Maximum herausholen, und unser Team liegt nun auf Platz eins der Gruppe. Um ehrlich zu sein bin ich mit meiner Performance mit dem Holden in Spa sehr zufrieden. Rennen eins verlief für mich fehlerfrei. Ich ärgere mich über meinen Anfängerfehler, gegen Max Benecke zu spät gebremst und das Rennen verloren zu haben. Das dritte Rennen war dann von Start bis Ziel ein einziger Sturmlauf. Wir lagen auf Rang drei, als wir rausgedreht wurden, und kamen dann als Fünfte ins Ziel. Alles in allem sind wir über unsere Leistung sehr glücklich.“

Alle Teilnehmer am VCO Cup of Nations waren dazu aufgefordert, bei der Registrierung eine freiwillige Spende zu Gunsten des Kinderhilfswerks UNICEF zu leisten und die Spenden-Links während des Esports-Racing-Turniers auf ihren Social-Media-Kanälen zu bewerben. Damit wird die Arbeit von UNICEF rund um den Globus, vor allem mit Blick auf die Covid-19-Pandemie, unterstützt. VCO und Williams Esports gehen mit gutem Beispiel voran und spenden einen Betrag von 2.500 Pfund an UNICEF.

Quelle: Pressemitteilung VCO

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