Das Team Aimpoint Racing mit dem Vater-Sohn-Gespann Axel und Max Friedhoff berichtet:

Am vergangenen Wochenende sind wir erstmals mit jener Fahrerpaarung an den Start gegangen, die für uns auch das 24-Stunden-Rennen im Juni bestreiten wird. Neben Axel und Max Friedhoff saßen erneut Jan Kasperlik und erstmals auch Andres Serrano hinter dem Steuer unseres Porsche Cayman GT4 Clubsport in der Klasse Cup3. Da Jan noch eine einzelne Runde für seine A-Permit absolvieren musste, durfte der GT4 nur durch einen Restriktor atmen und war dementsprechend chancenlos in der mit vier Fahrzeugen besetzten Klasse.

Das Treiben auf der Strecke begann für uns am Samstagmittag mit dem freien Training, wo sowohl Jan als auch Andres ihre Streckenkenntnis weiter verbessern und sich mit dem Fahrzeug anfreunden konnten. Im teilweise nassen Abend-Qualifying setzte dann jeder Fahrer seine gezeitete Pflichtrunde, bevor der Cayman wieder zurück in den Stall durfte.

Auch im zweiten Qualifying am Sonntagmorgen griffen wir nicht mehr an, sondern konzentrierten uns darauf, den GT4 bestmöglich auf das sechsstündige Rennen vorzubereiten. Hier fuhr Jan den Start und konnte sein Permit-Pflichtprogramm erwartungsgemäß abspulen. Als zweiter Fahrer ging Axel aufs Auto, der leider im Laufe seines Stints mit Aussetzern zu kämpfen hatte, bevor der Sechszylinder-Boxer im Bereich Adenauer Forst schließlich abstarb. Glücklicherweise konnte Axel genug Schwung aufnehmen, um den Cayman bis nach Breidscheid rollen zu lassen, wo er schnell einen kurzen Check am Fahrzeug durchführen konnte. Hut ab für so viel Langstrecken-Spirit!

Anschließend sprang der GT4 wieder an und Axel steuerte die Box an, wo nach einem weiteren Check Andres das Steuer übernahm. Leider ging auch in seinem Stint der Motor aus, diesmal im Bereich hinter dem Karussell. Nach dieser einmaligen Angelegenheit konnte Andres die Fahrt wieder aufnehmen und spulte seinen Stint routiniert ab. Ein beeindruckender Auftritt, wenn man bedenkt, dass seine letzten Runden im Renntempo hier rund vier Jahre zurückliegen.

Als letzter Fahrer ging Max auf das Auto, der auch einige Aussetzer beklagen musste. Daher entschieden wir uns rund 1,5 Stunden vor Schluss dazu, auf Verdacht die Benzinpumpe zu tauschen. Zwei Runden vor Schluss hatte unsere tolle Boxencrew auch diese Aufgabe gemeistert und der Cayman spulte die restliche Renndistanz ohne Probleme ab.

Nun gilt es, die letzten Kinderkrankheiten am für uns immer noch recht neuen Auto abzustellen und uns möglichst gut auf das Saisonhighlight im Juni vorzubereiten. Wir bedanken uns wie immer bei allen unseren Helfern, Fans und Partnern (Rothfuss Best Gabion – Die Steinkorb Spezialisten, Unifer, Aimpoint Werbung, RINGLI.media GmbH und Madeno Racing) sowie bei den Marshals an der Strecke, die auch dieses Wochenende wieder kein Glück mit dem Wetter hatten!

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