Bereits kurz nachdem das Nennportal zum legendären 24h-Rennen auf dem Nürburgring öffnete gab das Team der White Angel Viper für die Dodge Viper SRT 10 Competition Coupé GT3 seine Anmeldung ab. Die Mannschaft, unterstützt von Mintgen Motorsport, rund um den Hirrlinger Bernd Albrecht tritt im Juni 2021 wieder für den guten Zweck an.

Das Fahrzeug hat bei den Fans inzwischen Kultstatus und wird, dem Teamnamen entsprechend in Weiß an den Start gehen. Der Einsatz ist für die Stiftung FLY&HELP, gegründet von Reiner Meutsch. Die Stiftung baut Schulen in Entwicklungs- und Schwellenländern auf der ganzen Welt. Da sämtliche Verwaltungs- und Nebenkosten von Meutsch selbst getragen werden, fließen 100% der Spenden direkt in den Schulbau.

„Nachdem uns die Pandemie im vergangenen Jahr einen Strich durch die Planung machte möchten wir nun ein positives Zeichen mit Signalwirkung setzen.“, sagt Albrecht und führt weiter aus: „Ziel des White Angel Viper-Projekt ist es, Spenden für FLY&HELP zu sammeln, um dann nach dem 24h Rennen mindestens eine weitere Schule zu bauen. Gerade in der heutigen Zeit sind der Zusammenhalt und die Menschlichkeit wichtiger denn je. Wir hoffen auf viel Unterstützung durch die Fans und Projektpartner.“

Das ADAC TOTAL 24h-Rennen wird vom 03. bis 06. Juni 2021 ausgetragen.

White Angel Viper N24h
Foto: M. Brückner/MedienKollektiv

Der Teamchef und Rennfahrer aus dem Schwabenland wird von Reinhard Schall und Dirk Riebensahm im Cockpit verstärkt, ein Platz ist momentan noch frei, ihr könnt euch beim Teamchef Bernd Albrecht bewerben. Antreten wird die Dodge Viper mit dem Klang von 8,3 Litern Hubraum in der AT-Klasse, es wird E20 Kraftstoff getankt. Die weiße Giftschlange wird von Manfred Sattler zur Verfügung gestellt, ein Team mit fast 40 Helferinnen und Helfern steht Albrecht ehrenamtlich an der Seite.

Nachdem bekannt wurde, dass 2020 keine Zuschauer und Teamgäste im Fahrerlager beim Langstreckenklassiker in der Eifel zugelassen waren, zog Albrecht die Nennung zurück und löst nun sein abgegebenes Versprechen ein, indem er das Team bei den Nennungen in die Pole-Position stellte.

Da mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dieses Jahr ein Hygienekonzept zur Durchführung des 24h-Rennen vorgeschrieben sein wird, ist das Team auf neue Ideen für den Fankontakt angewiesen. In den vergangenen Jahren gab es eine Tombola und weiteres Rahmenprogramm im Fahrerlager, bei dem die Nähe zu den Fans im Mittelpunkt stand. Er erklärt: „Wir werden uns kreativ Wege erarbeiten, wie wir auch unter Abstandsregeln den vielen Fans nahe sein können. Uns alle treibt der Gedanke etwas Gutes zu tun an. Daher sind wir auf die Spenden angewiesen. Wir sind zuversichtlich, dass es uns dieses Mal gelingt das Ziel mindestens eine Schule zu bauen erreichen – und natürlich auch mit der Viper die Zielflagge zu passieren. Ich wünsche mir sehr, dass viele Teams, die noch am Zögern sind, sich uns anschließen und am härtesten Rennen der Welt teilnehmen werden. Wir sind jedenfalls bereit für die Herausforderung in der Grünen Hölle mit der weißen Dodge Viper GT3 #13!“

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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