Im ersten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring war Nicolaj Møller Madsen nicht zu schlagen. Insgesamt sechs Marken in den Top Sechs. Das zweite Rennwochenende der ADAC GT4 Germany in der Saison 2020 ist eröffnet. Am Freitagvormittag fand auf dem Hockenheimring bereits das erste freie Training statt. Dabei konnte Nicolaj Møller Madsen (27/DNK, Team Allied-Racing) die Bestzeit markieren. Im Porsche Cayman GT4 benötigte er exakt 1:48,617 Minuten für den 4,574 Kilometer langen Kurs in Nordbaden.

„Wir waren mit alten Reifen auf der Strecke. Insgesamt war es eine gute Runde. Wir testen noch einige Dinge aus und haben auch noch Potenzial für Verbesserungen. Somit bin ich mit der Zeit sehr zufrieden“, erklärt Møller Madsen. „Wir wollen am Wochenende natürlich siegen. Ich schätze hier am Hockenheimring jedoch auch BMW sehr stark ein.“ Møller Madsen teilt sich das Fahrzeug mit Jan Kasperlik (41/Huglfing). Das Duo hatte bereits am Nürburgring einen Sieg und einen dritten Platz in der ADAC GT4 Germany eingefahren und ist aktueller Tabellenführer.

T3 Motorsport Audi R8 LMS GT4 ADAC GT4 Germany 2020 Nürburgring
Foto: L. Rodrigues

Richtig gut lief das freie Training auch für das Team T3-HRT-Motorsport, das 2020 erstmals in der ADAC GT4 Germany am Start ist. Der Audi des Teams aus Sachsen wird am Hockenheimring von Hugo Sasse (16/Aschersleben) und William Tregurtha (20/GBR) pilotiert und lag mit einem Rückstand von 0,229 Sekunden auf Rang zwei.

Dritter wurde der Mercedes-AMG GT4 von Marcus Suabo (51/Malsch) und Marvin Dienst (23/Lampertheim, beide DLV-Team Schütz Motorsport) mit einem Rückstand von 0,320 Sekunden. Dienst, der für die Rundenzeit von 1:48,937 Minuten verantwortlich war, ist auch am Hockenheimring wieder im doppelten Einsatz und tritt neben der ADAC GT4 Germany auch im größeren ADAC GT Masters an.

AVIA Sorg Rennsport BMW M4 GT4 #04 ADAC GT4 Germany Nürburgring 2020
Foto: L. Rodrigues

Mit einem Rückstand von 0,507 Sekunden landete die Ginetta G55 GT4 von Cedric Piro (22/Heusweiler) und Robin Falkenbach (18/Niederkassel, beide Team Piro Sports Caffè d’Italia) auf Rang vier. Dahinter folgten der McLaren 570S von Christer Jöns (33/Ingelheim) und Christopher Dreyspring (22/Nürnberg, beide Dörr Motorsport), dem 0,610 Sekunden fehlten, und der KTM X-Bow GT4 Evo von Florian Janits (22/AUT) und Reinhard Kofler (35/AUT, beide True Racing) mit einem Rückstand von 0,830 Sekunden. Somit befanden sich Fahrzeuge von sechs Marken innerhalb der Top Sechs.

Das zweite freie Training der ADAC GT4 Germany wird ab 14:15 Uhr auf dem Hockenheimring ausgetragen.

Quelle: Pressemitteilung ADAC GT4 Germany

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