Am vergangenen Wochenende fand die Eröffnungsveranstaltung des ADAC GT Masters 2019 in Oschersleben statt. Bei wechselhaftem Wetter, mit prall gefüllten Zuschauerrängen, erlebte das HCB-Rutronik Racing Team sein Renndebüt in der Serie und machte mit einer Podestplatzierung im ersten Rennen auf sich aufmerksam.

Dabei pilotierten der Südafrikaner Kelvin van der Linde und der Schweizer Patric Niederhauser den Audi mit der Startnummer 31, während das deutsche Duo Dennis Marschall und Carrie Schreiner sich das Lenkrad in der Startnummer 8 teilten. Carrie Schreiner war dabei die einzige Dame, die sich im Feld der Supersportwagen gemessen hat.

Die Spannung des ersten Zeittrainings wurde durch mehrere Abbrüche in Folge von Unfällen gesteigert, aus dem Patrik Niederhauser als hervorragender 3. hervorging und Team-Kollege Dennis Marschall als 16.
Die Paarung Niederhauser/vd Linde bestätigte im ersten Wertungslauf die Leistung aus dem Qualifying und fuhr in einem Regenkrimi sogar als bester Audi mit Position 2 die erste Podest-Platzierung für das neue Team ein. Das Schwesterauto belegte nach 42 spannenden Runden den 25. Rang.

Das sonntägliche zweite Zeittraining fand unter gänzlich nassen Bedingungen statt, bei denen vd Linde eine 8. Startposition herausfahren konnte, Carrie Schreiner wurde auf Rang 25 in den Ergebnislisten geführt.

Der Finallauf bot erneut GT-Sport auf höchstem Niveau, bei welchem der HCB-Rutronik Racing Audi mit der Startnummer 31 als 4. knapp an einer zweiten Podiums-Platzierung vorbeifuhr. Die Aufholjagd von dem 8. Startplatz wurde dabei zusätzlich durch 20kg Erfolgsbalast erschwert, die das Fahrzeug aufgrund des 2. Gesamtrangs am Vortag zuladen musste. Schreiner und Marschall konnten sich auf den 22. Platz verbessern.

Zusammengefasst setzte sich das Team als Neueinsteiger hervorragend in Szene und reiste mit 33 Zählern auf dem Punktekonto als Zweiter in der Gesamtwertung für Fahrer und Teams der Meisterschaft aus Oschersleben ab.

Teamchef Fabian Plentz: „Es war ein absolut emotionales Wochenende für uns. Wir haben uns so lange auf den Saisonauftakt vorbereitet und diesen dann gleich mit einem Podestplatz zu feiern war einfach nur genial. Ich möchte mich an dieser Stelle sowohl bei unseren Fahrern, als auch dem gesamten Team bedanken. Alle haben einen fehlerfreien Job gemacht. Die Leistungsdichte ist enorm hoch, wodurch es besonders auf eine akribische Arbeit am gesamten Wochenende jedes einzelnen ankommt. Ich bin super stolz auf meine Mannschaft und blicke voller Vorfreude auf die kommende Saison“

Das nächste Kräftemessen in der Liga der Supersportwagen findet schon in zwei Wochen, vom 17.-19. Mai 2019 im tschechischen Most statt.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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