Der Vormittag des Testtages endete um 13:00 Uhr. Die 62 Fahrzeuge des 89. 24-Stunden-Rennens von Le Mans, das am 21. und 22. August 2021 stattfinden wird, nutzten das vierstündige Training am Vormittag, um ihre Fahrzeuge abzustimmen und sich auf der Strecke zurechtzufinden. Die schnellste Gesamtzeit erzielte ein Toyota GR010 Hybrid, ein Fahrzeug der neuen Hypercar-Klasse.

Foto: Alexis GOURE (ACO)

Die Sonne schien heute Morgen um 09:00 Uhr auf den Circuit de la Sarthe, als die 62 Fahrzeuge, die für die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans gemeldet waren, auf die Strecke gingen. Der United Autosports #32 Oreca 07-Gibson war der erste, der sich auf die Strecke wagte.

Der Testtag ist das erste Mal, dass wir die Fahrzeuge der neuen Hypercar-Klasse auf der Strecke der 24 Stunden von Le Mans zu sehen bekommen. Die beiden Toyota GR010 Hybride, zwei Glickenhaus 007 LMH und der Alpine A470-Gibson drehten problemlos ihre Runden.

Foto: SCG / Studio-Zero.eu

Der Fahrer der #709 Glickenhaus, Romain Dumas, gab bei den Kontrollen am Freitag und Samstag den Fahrplan seines Teams vor: „Wir werden sicherstellen, dass alles, was mit dem Auto zu tun hat, gut funktioniert, wie die Temperatur im Cockpit, denn es wird sehr heiß sein. Wir werden auch das Fahrwerk einstellen. Dieses Hypercar ist nicht mit den LMP1 zu vergleichen, die ich in der Vergangenheit gefahren bin. In einem LMP1 fühlen sich manche Kurven wegen der Aerodynamik nicht wie Kurven an, aber in diesem Auto muss man sie wie richtige Kurven fahren.“

Foto: LAURENT CARTALADE (ACO)

Die erste signifikante Hypercar-Rundenzeit wurde vom Toyota GR010 Hybrid mit der Startnummer 7, der von Toyota Gazoo Racing eingesetzt wird und von José Maria Lopez gefahren wurde, mit einer Zeit von 3:34,326 gefahren. Der argentinische Fahrer verbesserte diese Zeit auf 3:32,201 Minuten. Der Glickenhaus 007 LMH mit der Startnummer 708 setzte sich mit einer Rundenzeit von 3:31,920 Minuten an die Spitze der Zeitenliste, bevor Brendon Hartley im Toyota GR010 Hybrid mit der Startnummer 8 die schnellste Runde der Session in 3:21,263 Minuten fuhr. Der Neuseeländer lag damit vor der #36 Alpine A470-Gibson (3:31,519), dem #708 Glickenhaus 007 LMH und dem #7 Toyota GR010 Hybrid. Nur sechs Zehntelsekunden trennen die vier Hypercars! Es sieht so aus, als stünden wir vor einer fantastischen Aktion!

In der LMP2-Klasse sicherte sich United Autosport die ersten beiden Plätze. Die #22 von Phil Hanson, Fabio Scherer und Filipe Albuquerque setzte sich vor der #23 von Paul di Resta und Wayne Boyd durch. Der vom Team WRT eingesetzte Oreca 07-Gibson mit der Startnummer 41 und dem Fahrertrio Kubica, Delétraz und Ye komplettiert die Top drei.

Foto: Alexis GOURE (ACO)

In der LMGTE Pro zeichnet sich ein Dreikampf zwischen Ferrari, Porsche und Chevrolet Corvette ab. Der Porsche 911 RSR-19 des Porsche GT Teams mit der Startnummer 92 hat bisher die beste Rundenzeit erzielt. Der Franzose Kévin Estre, der seit Saisonbeginn am Steuer dieses Wagens sitzt, erzielte heute Morgen eine Zeit von 3:52,901 Minuten. Mit dieser Zeit liegt er vor dem #92 (3:54,074) und dem AF Corse #52 Ferrari F430 GTE Evo (3:55,023).

Foto: LAURENT CARTALADE (ACO)

In der LMGTE Am stach der Porsche 911 RSR-19 mit der Startnummer 18 von Absolute Racing mit einer Rundenzeit von 3:55,841 Minuten hervor. Es ist das erste Mal, dass das chinesische Team bei den 24 Stunden von Le Mans antritt. Sie schlugen das japanische Team D’Station Racing, das den Aston Martin Vantage AMR mit der Startnummer 777 fährt.

Foto: Porsche AG

Die Rennleitung unterbrach die Tests um 11:01 Uhr, um sich um einen Störer zu kümmern, der sich in den Forest Esses auf die Strecke verirrt hatte. 33 Minuten später schwenkten die Streckenposten erneut die rote Flagge, als der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 86 von GR Racing mit Tom Gamble am Steuer in der ersten Schikane der Mulsanne-Geraden von der Strecke abkam. Der britische Fahrer blieb unverletzt. Zur gleichen Zeit kam die Corvette Racing #63 C8.R kurz vor der Porsche-Kurve auf der Rennstrecke zum Stehen. Um 12:21 Uhr wurde das Geschehen erneut unterbrochen, als der Aston Martin Vantage AMR mit der Startnummer 95 von John Hartshorne ebenfalls in der ersten Schikane der Mulsanne-Geraden abflog, ohne dass dies ernsthafte Folgen hatte.

Die Top 5 der Gesamtwertung nach dem ersten Training:

#8 Toyota GR010 Hybrid – 3:31.263
#36 Alpine A470-Gibson – 3:31,519
#708 Glickenhaus 007 LMH – 3:31,920
#7 Toyota GR010 Hybrid – 3:31,986
#23 Oreca 07-Gibson – 3:33,038
Beste Rundenzeiten in den anderen drei Klassen:

LMP2: #23 Oreca 07-Gibson – United Autosports – 3:33,038
LMGTEPro: #91 Porsche 911 RSR – 3.52.901
LMGTE Am: #18 Porsche 911 RSR-19 – 3:55.841

Die Autos sind von 14:00 bis 19:00 Uhr für weitere fünf Stunden auf der Strecke.

Quelle: Pressemitteilung 24h Le Mans

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