Cadillac dominiert den Saisonauftakt der IMSA Weathertech Sportscar Championship –  die 24h Daytona.

Das Action Express Racing Trio Filipe Albuquerque/Joao Barbosa/Christian Fittipaldi gewinnen im Cadillac DPi-V.R das Traditionsevent in Florida. Man stellte in Daytona einen neuen Distanzrekord auf – der bisherige hatte seit 1982 bestand! 808 Runden wurden in Florida absolviert. Der Schwesterwagen von Mike Conway/Eric Curran/Stuart Middleton/Felipe Nasr belegen den 2. Platz. Für Cadillac war das eine Art Befriedigung, denn die weiteren Wagen von den amtierenden Meistern Wayne Taylor Racing sowie Spirit of Daytona Racing schieden nach Problemen aus. Rang 3 geht an den CORE Autosport Oreca 07 von Jon Bennett/Colin Braun/Romain Dumas/Loic Duval.

Der neue Acura ARX-05, welche vom Team Penske eingesetzt werden, zeigten beim Debüt einen hohen Speed, zeigte aber leichte Kinderkrankheiten. Die beiden Fahrzeuge belegten die Plätze 9 und 10.

Die GTLM-Klasse wurde von den Ford GT dominiert – somit feiert das legendäre Chip Ganassi Racing Team den 200. Rennsieg. Nachdem die beiden Ford praktisch das komplette Rennen Stoßstange an Stoßstange fuhren gewann der Wagen von Ryan Briscoe/Scott Dixon/Richard Westbrook vor dem Schwesterwagen von Sébastien Bourdais/Joey Hand/Dirk Müller. Allerdings war es zwischen den Schwesterwagen über weite Teile ein Nichtangriffspakt. Rang 3 geht an die Corvette von Antonio Garcia/Jan Magnussen/Mike Rockenfeller.

BMW hatte, wie erwartet, ein harziges Debüt des M8 GTE. Man belegte abgeschlagen nur hintere Plätze der Klasse.

Die am härtesten umkämpfte Klasse war die GTD-Kategorie, für GT3-Autos. Nach hartem Kampf gewann schließlich der GRT Lamborghini von Mirko Bortolotti/Rik Breukers/Rolf Ineichen/Franck Perera. AJ Allmendinger/Trent Hindman/Katherine Legge/Alvaro Parente im Michael Shank Racing Acura sowie Andrea Caldarelli/Bryce Miller/Bryan Sellers/Madison Snow im Paul Miller Racing Lamborghini komplettieren die Top 3.

Was auffiel: Das Rennen war enorm ruhig, ja fast schon langweilig. Nur viermal wurde eine Caution ausgerufen und dadurch zog sich das Feld stark auseinander, sodass es bis auf in der GTD praktisch keine Platzkämpfe gab. Was ebenfalls ungewöhnlich war, dass es praktisch keine Unfälle gab, nachdem die letzten Jahre das Rennen auf dem Superspeedway + Infield teilweise wahre Crashfeste waren.

 

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Als wandelndes Motorsportlexikon hat Jonas seine Nase überall drinstecken, wo Motorsport drauf steht. Neben seinem Interesse für GT-Fahrzeuge - hier ist sein eigenes Magazin GT-place.com zu empfehlen - hat Jonas vorallem ein Fabel für den Breitensport wie die VLN oder NES500, die WEC oder Tourenwagensport wie die Supercars.
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