2018 war es im Langstreckensport bei Schnitzer Motorsport eher ruhig. In der kommenden Saison wird sich das hoffentlich wieder ändern.

Nach dem ausgezeichneten Saisonbeginn im australischen Bathurst – trotz verfrühtem Ausfall von Chaz Mostert durch einen Fahrfehler – war bei den Langstreckenrennen der Welt nur wenig bis nichts von Schnitzer Motorsport zu sehen. Zwar testete man zum Ende der Saison noch in der VLN, mehr war da jedoch nicht.

Das Jahr 2019 steht bei den Freilassingern für einen Neustart. Nach dem Charly Lamm, jahrelanger Teamchef von Schnitzer Motorsport und Motorsport-Legende, zum Ende des Jahres die Schlüssel an Herbert Schnitzer Jr. übergibt, hofft das Traditions-Team nun auf einen Neustart.

Dazu wird man zu Beginn des Jahres gemeinsam mit Walkenhorst Motorsport die Sperrspitze für BMW Motorsport beim Klassiker Down-Under bilden.

Beide BMW Einsatzteams reisen mit viel Rückenwind zum legendären „Mount Panorama“ im Südosten Australiens. Das BMW Team Schnitzer sicherte sich Mitte November den Sieg beim FIA GT World Cup – und will in Bathurst an diese starke Vorstellung anknüpfen. Wie in Macau wird auch beim Start in die Intercontinental GT Challenge Augusto Farfus am Steuer des BMW M6 GT3 mit der Startnummer 42 sitzen. Seine Teamkollegen sind Martin Tomczyk und Lokalmatador Chaz Mostert. Im vergangenen Jahr konnte das BMW Team Schnitzer in Bathurst die Poleposition erringen, im Rennen schied der BMW M6 GT3 dann jedoch aus.

„Bathurst ist eine der besten Strecken der Welt“, sagt Farfus. „Im vergangenen Jahr hatten wir dort ein insgesamt starkes Wochenende, konnten uns aber nicht mit einem guten Ergebnis belohnen. 2018 haben wir dennoch eine Menge gelernt. Deshalb sehe ich uns für das Rennen im Februar gut aufgestellt. Wir haben uns in jedem Fall viel vorgenommen.“ Walkenhorst Motorsport konnte mit dem Triumph beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps 2018 den bisher größten Erfolg der Teamgeschichte feiern. Nun stellt sich die Mannschaft um Teamchef Henry Walkenhorst der neuen IGTC-Herausforderung. Als Fahrer sind neben Spa-Sieger Christian Krognes auch die beiden BMW Werksfahrer Nick Catsburg und Mikkel Jensen, der 2018 den Aufstieg vom BMW Motorsport Juniorprogramm geschafft hat.

„Wir haben uns in jedem Fall viel vorgenommen.“

Augusto Farfus, BMW Werksfahrer

„Bathurst ist eine der besten Strecken der Welt“, sagt Farfus. „Im vergangenen Jahr hatten wir dort ein insgesamt starkes Wochenende, konnten uns aber nicht mit einem guten Ergebnis belohnen. 2018 haben wir dennoch eine Menge gelernt. Deshalb sehe ich uns für das Rennen im Februar gut aufgestellt. Wir haben uns in jedem Fall viel vorgenommen.“ Walkenhorst Motorsport konnte mit dem Triumph beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps 2018 den bisher größten Erfolg der Teamgeschichte feiern. Nun stellt sich die Mannschaft um Teamchef Henry Walkenhorst der neuen IGTC-Herausforderung. Als Fahrer sind neben Spa-Sieger Christian Krognes auch die beiden BMW Werksfahrer Nick Catsburg und Mikkel Jensen, der 2018 den Aufstieg vom BMW Motorsport Juniorprogramm geschafft hat.

Catsburg meint: „Bathurst stand schon lange auf meiner To-Do-Liste – und jetzt trete ich dort zum allerersten Mal an. Darauf freue ich mich riesig. Ich kenne die Strecke aus dem Simulator und habe mir jedes Rennen der jüngeren Vergangenheit angesehen. Christian Krognes und Mikkel Jensen sind tolle Fahrer, Walkenhorst Motorsport hat ein sensationelles Jahr hinter sich. Jetzt bereiten wir uns intensiv auf dieses großartige Event vor.“ Im weiteren Saisonverlauf macht die Intercontinental GT Challenge in Laguna Seca, Spa-Francorchamps, Suzuka und Kyalami Station.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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