TOYOTA GAZOO Racing präsentierte am 15. Januar 2021 den GR10 – Das Hypercar aus der Rennschmiede des japanischen Herstellers mit Sitz in Köln. Die Scuderia Cameron Glickenhaus arbeitet emsig an der Fertigstellung des SCG 007h, der Rollout soll Ende Januar sein. Weitere Hersteller entwickeln Hypercars für die FIA WEC die im Laufe der kommenden zwei Jahre ins Renngeschehen eingreifen werden. Doch was sind die Unterschiede zwischen LMH und LMDh Hypercars und wer tüftelt an welchem Konzept?

Die FIA WEC hat hierzu ein Video in Englisch mit einfachen Erklärungen veröffentlicht. Hier sind die Informationen kurz zusammengefasst:

Hypercar
Foto: FIA WEC

Die LMH Version wird von den Herstellern von Grund auf entworfen, Chassis sowie Antriebssystem und Karosserieform sind im Rahmen des Reglements frei wählbar um den Marken ihre eigene optische Handschrift zu ermöglichen. Ob ein Hybrid-System eingesetzt wird ist den Ingenieuren freigestellt, die Obergrenze der Leistung liegt bei 680 PS.

Für diese Variante haben sich TOYOTA GAZOO Racing, die Scuderia Cameron Glickenhaus, ByKolles und Peugeot Sport entschieden, letztere greifen ab 2022 in den Wettbewerb ein.

Die LMDh Chassis ist hingegen festgelegt und darf nur von vier Herstellern geliefert werden. Ebenso ist das Hybrid-System sowie das Getriebe vorgegeben. Der Motor kann selbst entworfen werden oder aus „dem Regal“ sein, die Karosserie ist ebenfalls frei gestaltbar. Den Einstieg in diese Klasse haben Porsche und Audi für 2023 bereits verkündet.

Beide Arten der Hypercars haben ähnliche Leistung und Performance und werden im Regelwerk dann auf Augenhöhe miteinander kämpfen um beim legendären 24h-Rennen Le Mans als Erster über die Ziellinie zu gehen.

Die wichtigsten Informationen über den TOYOTA GAZOO Racing GR10
und über den SCG 007h der Scuderia Cameron Glickenhaus. Die SCG hat sich inzwischen neben Pipo Moteurs auch Sauber für die Entwicklung der Aerodynamik sowie den Traditionsrennstall Joest Racing ins Team geholt und wird damit ein ernstzunehmender Konkurrent für die großen Hersteller sein.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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