Eigentlich wäre Frits van Amersfoort mit seinem Team gerade in den letzten Zügen für die Vorbereitung auf den Saisonstart der ADAC Formel 4 in Oschersleben, der am kommenden Wochenende steigen sollte. Doch aufgrund der Corona-Pandemie muss sich die Highspeedschule des ADAC gedulden, ehe es wieder auf die Strecke geht. Doch Stillstand gibt es bei Van Amersfoort Racing dennoch nicht, verrät Frits van Amersfoort in „PS on Air: Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk“.

Die aktuelle Phase sei wie eine „ganz lange Winterpause“, sagt van Amersfoort: „Und in so einer Winterpause macht man Sachen, für die man in der Saison eigentlich keine Zeit hat.“ Das Team – also Mechaniker und Ingenieure – arbeite weiter an den Autos, „um sie noch besser vorzubereiten“ und, um beim Saisonstart sofort bereit zu sein. „Wir schauen, dass wir so schnell wie möglich loslegen können“, sagt der Teamchef.

Denn die Saison, deren Rennen von SPORT1 im TV gezeigt werden, verspricht alleine aufgrund des Starterfeldes Hochspannung, meint der Niederländer. „Wir haben einige Talente in der Mannschaft, aber auch unsere Konkurrenz hat einige gute dabei“, sagt van Amersfoort: „Ich hoffe, dass die Saison schnell anfängt. Denn sie wird spannend werden.“

Van Amersfoort weiß, wovon er spricht. Seit der Teamgründung im Jahr 1975 haben zahlreiche bekannte Namen im Cockpit eines VAR-Rennwagens gesessen. Jos und Max Verstappen etwa, aber auch Mick Schumacher, der im Jahr 2015 in Oschersleben seinen ersten Sieg überhaupt im Formelsport holte. In der ADAC Formel 4 – und für van Amersfoort.

VAR-Teamchef: Motorsporttalent ist angeboren. Wir können nur versuchen, das Beste herauszuholen

Er selbst sieht sich aber nicht als Talenteflüsterer. In erster Linie hänge Erfolg im Motorsport vom Talent ab, sagt der Niederländer: „Und das ist angeboren. Wir können nur versuchen, das Talent, das im Menschen steckt, herauszukriegen. Da muss man viel arbeiten, sprechen und das Beste machen von beiden Seiten.“

Die jungen und schnellen Talente schon im Kartsport auszumachen und sie dann für den nächsten Schritt ins Formel-Auto zu überzeugen, sei ein wichtiger Teil der Nachwuchsarbeit. „Die Talente sieht man schon im Kart. Wenn sie da schon schnell und gut sind, muss man so schnell wie möglich versuchen, sie ins Auto zu kriegen“, sagt van Amersfoort: „Das ist so ein Spielchen, das sich im Winter abspielt, und das bis jetzt dauert.“

Derzeit hat Van Amersfoort Racing die drei Fahrer Francesco Pizzi (Italien), Jonny Edgar (Großbritannien) und Jak Crawford (USA) unter Vertrag, ein vierter Fahrer soll folgen. „Was das letztlich auf der Strecke ergibt, wird man sehen“, sagt van Amersfoort: „Aber wir haben schon eine starke Mannschaft.“

Quelle: ADAC Formel 4

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