Der Brasilianer Pipo Derani hat am Sonntag (22.) bei seiner sechsten Teilnahme an den legendären 24 Stunden von Le Mans ein tolles Ergebnis erzielt. Der Fahrer wurde Vierter in der Gesamtwertung der neuen Hypercar-Kategorie. Als Fahrer des Glickenhaus Racing Teams auf dem Glickenhaus 007 LMH absolvierte Derani mehrere hervorragende Stints und festigte damit seinen Ruf als einer der schnellsten und konstantesten Fahrer im weltweiten Langstreckensport.

Foto: SCG / Studio-Zero.eu

An der Seite von Franck Mailleux und Olivier Pla trug Derani maßgeblich zur Gesamtabstimmung des Wagens mit der Startnummer #708 von Glickenhaus bei, der bei der 89. Ausgabe des größten Langstreckenrennens der Welt sein Debüt gab.

Von Platz vier aus gestartet, konnte sich Pla zu Beginn des Rennens bis auf den dritten Platz vorarbeiten, bevor er die vom Team für die 24 Stunden festgelegte Strategie einschlug. Derani fuhr ebenfalls stark, zeigte sein Können und brachte das Auto des Teams in einen ständigen Kampf um das Podium mit dem Alpine ELF Matmut.

Insgesamt war das Team sehr zufrieden mit dem vierten Platz in seinem ersten Rennen in Le Mans, das erst das dritte Rennen mit dem neuen Auto war. Auch Derani freute sich über ein weiteres großartiges Ergebnis und behielt seine 100-prozentige Erfolgsquote in Le Mans bei, wo er seit 2015 jedes Rennen bestritten hat.

Bei seinen Auftritten hat der Brasilianer einen zweiten, zwei vierte und einen fünften Platz in drei verschiedenen Kategorien erreicht, was zeigt, dass er sich an verschiedene Fahrzeugtypen gewöhnt hat und sowohl für private als auch für Werksteams fährt.

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„Das Rennen auf so konkurrenzfähige Weise zu beenden und die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Glickenhaus 007 Hypercar zu zeigen, war eine großartige Belohnung“, sagte Derani. „Dass wir in den letzten Stunden echte Chancen hatten, um das Podium zu kämpfen, hat uns sehr stolz gemacht. Das ist ein großer Erfolg für alle im Team, vor allem für Jim Glickenhaus, der das ganze Programm inspiriert hat“, erinnert sich der 27-jährige Brasilianer.

„Wir dürfen nicht unterschätzen, wie schwierig es ist, in Le Mans anzutreten, vor allem mit einem neuen Team und einem neuen Auto. Für mich war es ein Privileg, Teil des Teams zu sein und eine so wertvolle Erfahrung mit einem Hypercar zu machen, in einer Zeit, in der der Langstreckensport in eine neue Ära eintritt“, betonte er.

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„Die Zukunft sieht für Le Mans und für alle Langstreckenrennen sehr vielversprechend aus. Daher ist dieses Ergebnis sehr erfreulich und ich möchte dem gesamten Team und natürlich meinen Teamkollegen Franck und Olivier für diese großartige und erfolgreiche Erfahrung danken“, so Derani abschließend.

Der Brasilianer wendet seine Aufmerksamkeit nun dem Rest der Saison der IMSA WeatherTech Sportscar Championship zu. Zusammen mit seinem Teamkollegen Felipe Nasr liegt er drei Runden vor Schluss auf Platz zwei der Gesamtwertung. Das nächste Rennen findet am 12. September in Laguna Seca, Kalifornien (USA) statt.

Quelle: pipoderani.com.br

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