An den ersten drei Rennwochenenden des Tourenwagen Junior Cup schauten alle gespannt darauf, wie Daniel Gregor mit der jeweiligen Strecke zurecht kommen würde. Er gilt nicht nur als einer der heißesten Titelaspiranten, sondern auch als sehr fairer Fahrer. Am Nürburgring will er wieder punkten und die Tabellenführung zurück erobern. 


Daniel Gregor KÜS Team Bernhard
Foto: KÜS Team Bernhard

Die Meisterschaftsentscheidung im Tourenwagen Junior Cup fällt an den zwei noch ausstehenden Rennwochenenden am Nürburgring und in Oschersleben. Einer, den alle mit auf der Liste der möglichen Meister haben, ist ADAC Stiftung Sport-Pilot Daniel Gregor. Nach einem suboptimalen Rennen am Hockenheimring, will der 15-Jährige wieder auf das Podium: „Ich habe mich geärgert über das, was am letzten Rennwochenende passiert ist. Es war viel Arbeit für mein Team, denn das Auto sah nicht mehr so gut aus, nachdem ich abgeschossen wurde“, fasst Gregor zusammen und ergänzt: „Aber das Kapitel ist abgeschlossen und ich konzentriere mich voll auf die kommenden Rennen am Nürburgring und gebe alles.“



„Es gibt klare Regeln“ 


Foto Tourenwagen Junior Cup

Seine Professionalität und sein fairer Fahrstil sind schon nach kurze Zeit zu seinem Markenzeichen geworden. Eine Entwicklung, die durch das Team 75 Bernhard unterstützt wird. „Wir arbeiten sehr professionell und es gibt klare Anweisungen, wie ich mich auf und neben der Strecke zu verhalten habe“, so Gregor. Er weiß, dass er für einen Sieg auch zuerst die Zielflagge sehen muss und dementsprechend vorausschauend ist er auf der Strecke unterwegs. „Es wird nicht gerne gesehen, wenn ich den Rambo machen würde und am Nürburgring haben wir alle sicher unsere eigenen Probleme, die wir lösen müssen. In Anbetracht des Wetterberichtes wird es die größte Aufgabe sein, die Reifen auf Temperatur zu bringen“, vermutet der Nachwuchsfahrer. 


Nach dem Kart: Tourenwagen Junior Cup oder Formel 4

Daniel Gregor KÜS Team Bernhard
Foto: KÜS Team Bernhard

In der Saison 2021 hat Gregor bereits viel gelernt und den Umstieg aus dem Kartsport in den Automobilsport nicht bereut. „Wenn ein Kartfahrer in den Automobilsport will, dann kann ich nur raten: Steig’ so schnell wie möglich um. Die Lernkurve ist im Auto deutlich steiler!“, so Gregor, dessen schönster Moment in der Saison der Sieg im zweiten Rennen in Assen war, in dem er sich von Platz 6 wieder an die Spitze kämpfte.

Foto: Tourenwagen Junior Cup

„Der Tourenwagen Junior Cup ist in Deutschland neben der Formel 4 für einen 15-Jährigen im Kart alternativlos und bietet beste Voraussetzungen, um eine Karriere im Profisport zu beginnen“, erklärt er abschließend.

Quelle: Pressemitteilung Tourenwagen Junior Cup

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