Besonderes Exponat bei der Monterey Car Week: Besucher konnten dieses Jahr den originalen 917 KH aus dem Jahr 1971 sowie zwölf weitere 917-Modelle bewundern.

Foto: Porsche AG

Vor 70 Jahren legte Porsche mit seinem ersten Klassensieg in Le Mans den Grundstein für unvergessliche Momente an der Sarthe. Dieses Jubiläum ist für die Abteilung Porsche Heritage und Museum Anlass genug, sich in den kommenden Monaten intensiv dem Leitthema „Die Erfolgsgeschichte von Porsche in Le Mans“ zu widmen.

Als Exponat der gleichnamigen Roadshow legte der Le-Mans-Gesamtsieger von 1971 einen Zwischenstopp bei der Monterey Car Week ein. Fans konnten den 917 KH dort zunächst in der Porsche-eigenen Hospitality inmitten von Monterey und zuletzt beim weltberühmten Pebble Beach Concours d’Elegance bewundern.

Eine Woche ganz im Sinne von Automobil-Enthusiasten aus der ganzen Welt

Jährlich zieht die Monterey Car Week mehrere tausend Besucher in die Stadt an der Küste Kaliforniens. Der Höhepunkt ist der Pebble Beach Concours d’Elegance auf dem Gelände des Pebble-Beach-Golf-Links-Golfplatzes bei Monterey. Bei dem prestigeträchtigen Wettbewerb, dessen Erlös für wohltätige Zwecke gespendet wird, bewertet eine Jury hochwertige klassische Automobile verschiedener Klassen nach Originalität, Funktionsfähigkeit und Eleganz. In diesem Jahr konnten die Besucher den Porsche 917 KH aus der Sammlung des Porsche Museums sowie zwölf weitere 917-Modelle hautnah erleben.

Le Mans 1970 mit dem 917 KH (Nr. 23.).
Foto: Porsche

Monterey ist nur eine von insgesamt 14 geplanten Stationen der Roadshow, mit der Porsche die Erfolgsgeschichte des Sportwagenherstellers bei dem berühmtesten Langstreckenrennen der Welt feiert. Bis Jahresende bereisen mehr als 20 originale Gesamt- und Klassensieger-Rennwagen zehn Länder auf drei Kontinenten. Auf ausgewählten Veranstaltungen, wie nun erstmalig auf der Monterey Car Week, können Porsche-Fans Siegerfahrzeuge wie den Porsche 962 C und den Porsche 919 Hybrid erleben. Nach Monterey folgen weitere Stationen unter anderem in den Niederlanden (Zandvoort), China (Shanghai) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (Dubai).

Anlass der weltweiten Roadshow ist ein besonderes Jubiläum: Vor 70 Jahren startete erstmals ein Porsche in Le Mans. Der 356 SL fuhr 1951 auf Anhieb zum Klassensieg. Seither gehen Rennwagen von Porsche jedes Jahr bei dem traditionsreichen 24-Stunden-Rennen an den Start. Das ist ebenso einmalig wie die Erfolgsbilanz von 19 Gesamt- und 108 Klassensiegen.

Wer wagt, gewinnt: der 917 KH in Le Mans

1971 fuhren Gijs van Lennep und Helmut Marko mit der Ikone 917 KH #22 als Sieger in Le Mans über die Ziellinie. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 222,3 km/h und einer zurückgelegten Distanz von 5.335 Kilometern stellten sie zwei Rekorde auf, die 39 Jahre lang bestehen bleiben sollten. Der 600 PS starke Rennwagen gewann in Le Mans den „Index of Performance“, eine Auszeichnung für das sparsamste Verhältnis von Kraftstoffkonsum zu Hubraum.

Foto: Porsche AG

Das Fahrzeug war der erste in einem Rennen eingesetzte Porsche mit einem Gitterrohrrahmen aus Magnesium und dadurch so leicht, dass die Techniker einen 55 Liter fassenden Motoröltank für die Gewichtsverteilung günstig einbauen konnten, um das geforderte Fahrzeuggewicht von 800 Kilogramm zu erreichen. Der Wagen erlebte eine kurze und steile Karriere: Erst am 5. Juni fertiggestellt, beendete er mit dem Sieg am 13. Juni bereits seine aktive Rennkarriere.

„Heritage Corners“ und „Porsche Moments“ ergänzen die Roadshow

Als elementarer Bestandteil der Roadshow widmen sich die Porsche Experience Center (PEC) mit sogenannten „Heritage Corners“ der inhaltlichen Vertiefung der Erfolgsgeschichte. Bereits gestartet sind die PEC in Le Mans, Atlanta, Franciacorta, Shanghai, Silverstone und Hockenheim. Auch in Stuttgart-Zuffenhausen können Fans entlang der gläsernen Trennwand, die den Blick in die Werkstatt des Porsche Museums freigibt, mehr erfahren. Dort wird während der gesamten Laufzeit der Roadshow ebenfalls eine Auswahl eindrucksvoller Le-Mans-Rennfahrzeuge zu sehen sein.

Hans Mezger vor einer Auswahl an 917-Legenden.
Foto: Porsche

Die Social Media-Kanäle des Porsche Museums geben zahlreiche Einblicke in die Roadshow. In der Serie „Porsche Moments“ mit Le Mans-Sieger Timo Bernhard nehmen Rennfahrerlegenden wie Walter Röhrl, Hans-Joachim Stuck und Norbert Singer die Zuschauer mit auf eine Zeitreise rund um den Mythos Porsche in Le Mans und teilen spannende Anekdoten. Im Fokus jeder der insgesamt sechs Episoden steht ein anderer Siegerwagen, darunter auch der 917 KH #22.

Quelle: Porsche Newsroom

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