Antti Buri (31, Finnland) gehört zu den Urgesteinen der ADAC TCR Germany. Der Finne ist seit der Premiere 2016 mit dabei und gehört seither immer zu den Top Ten des Gesamtklassements. 2019 setzte Buri mit drei Siegen im Audi RS3 LMS starke Akzente, fuhr lange um den Titel mit und beendete die Meisterschaftssaison auf Rang drei. Als „One-Man-Company“ war er von 2016 bis 2019 mit seinem Team LMS Racing Teamchef, Pilot und Mechaniker in Personalunion, steuerte auch den LKW mit seinem Audi häufig selbst von Rennen zu Rennen.

2020 ändert sich für den Finnen vieles. Im Frühjahr gaben der 31-Jährige und das Hyundai Team Engstler ihre Zusammenarbeit bekannt. „Schon im vergangenen Jahr habe ich darüber nachgedacht, etwas Grundlegendes zu ändern“, blickte Buri am Sonntag in PS on Air: Der Ravenol GT Masters-Talk zurück.

Antti Buri Audi RS3 TCR 2019
Foto: L. Rodrigues

„In der Zusammenarbeit mit dem neuen Team wird für mich alles ein bisschen leichter. Ich kann mich zurücklehnen, muss mich nicht um Wartung kümmern. Die Arbeit ist auf viel mehr Schultern verteilt und ich kann mich einfach mal nur aufs Fahren konzentrieren.“

Mit dem Wechsel zum Meisterteam hofft Buri nun auf den ersten Titelgewinn, in diesem Jahr soll der Sprung nach ganz oben gelingen. „Ich bin sehr zuversichtlich, was den Titelkampf angeht. Wir haben ein Siegerauto. Das Team kennt das Auto in- und auswendig. Jetzt geht es vor allem darum, dass ich das Auto richtig fahre“, sagte Buri, der sich besonders auf die bevorstehenden „Fights und Rad-an-Rad-Duelle mit der Konkurrenz“ freut.

Neben Routinier Buri wird 2020 Newcomer Nico Gruber (18, Österreich) ins Cockpit des neuen Hyundai i30 N TCR steigen. Das in Wiggensbach im Allgäu beheimatete Team hatte 2019 mit Max Hesse (18, Wernau) den Meister sowie 2018 mit Luca Engstler (20, Wiggensbach) den Vizemeister der ADAC TCR Germany gestellt.

Antti Buri ADAC TCR Germany
Foto: ADAC TCR Germany

Sein neues Arbeitsgerät, den Hyundai i30 N TCR, hat Buri im Übrigen noch nicht einmal getestet. „Der Lockdown kam schon vorher, insofern konnte ich bisher weder das Team treffen, noch das neue Auto fahren. Das werden wir aber im Sommer nachholen.“

Quelle: ADAC TCR Germany

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