Diese Woche, in der der internationale Motorsport vorübergehend unterbrochen ist und wir viel Zeit haben unsere Archive zu durchforsten, freut sich CREVENTIC, die Höhepunkte der allerersten 24H SERIES Langstreckenveranstaltung, der 24H DUBAI 2006, zu präsentieren.

Dubai 2006 ist der erste Teil der „24H SERIES Classics“, einer neuen Serie, in der wir einige der denkwürdigeren 24H SERIES-Rennen der letzten anderthalb Jahrzehnte noch einmal Revue passieren lassen werden. Wo könnte man die 24H SERIES Classics besser beginnen als dort, wo alles begann?

Zum ersten Mal in seiner nunmehr 15-jährigen Geschichte und kaum acht Monate nach der Gründung des Serienveranstalters CREVENTIC, fanden die allerersten 24-Stunden-DUBAI am 11., 12. und 13. Januar 2006 im neu erbauten Dubai Autodrome statt. Aber nur knapp. Noch bevor die grüne Flagge für das offizielle freie Training gehisst werden konnte, traf die Vereinigten Arabischen Emirate am 4. Januar 2006 die Tragödie, als Scheich Maktoum bin Rashid Al Maktoum, Herrscher von Dubai und Vizepräsident der VAE, unerwartet verstarb. Kaum eine Woche vor dem Start des Rennens. Da alle „Live-Unterhaltungen“ während der offiziellen Trauerzeit der Emirate abgesagt wurden, stand das erste Langstreckenrennen von CREVENTIC nur kurz vor der Absage, bevor es überhaupt begonnen hatte.

Glücklicherweise, mit der Erlaubnis der örtlichen Behörden und mit dem gebührenden Respekt, der dem verstorbenen Führer der VAE im gesamten Fahrerlager entgegengebracht wurde, fiel die grüne Flagge zum ersten Mal beim 24-Stunden-DUBAI am 12. Januar 2006 um 14 Uhr. In den darauf folgenden 24 Stunden kämpften fast 70 Autos auf dem wettergeschädigten Dubai Autodrom gegen technische und mechanische Probleme, Teams aus mehr als zehn verschiedenen Ländern kämpften in sieben Klassen um die Vorherrschaft und der zukünftige Motorsport-Titan Red Bull führte mit Hilfe der etablierten Legenden Hans Stuck und Dieter Quester sowie des jungen aufstrebenden Österreichers Toto Wolff die Spitze an.

Auf dem Weg dorthin sollte das Rennen einem internationalen Publikum wie Cor Euser, Bas Koeten, Peter Schmidt’s Car Collection Motorsport, Speed Lover, einem prägenden Black Falcon und Leipert Motorsport, die bis heute jeweils eine Säule der 24H SERIES darstellen, vorgestellt werden. Darüber hinaus würde ein schwerer Unfall zwischen zwei Renault Clios in der Nacht, aus dem beide Fahrer glücklicherweise ohne schwere Verletzungen entkommen sind, die Bedeutung der Sicherheit bei einem 24H SERIES-Ereignis unterstreichen, welche heute noch genauso wichtig ist wie vor fast 15 Jahren.

Wenn Sie sehen möchten, „wo alles begann“, können Sie sich unten die Highlights der 24H DUBAI 2006 ansehen, die von Rick Bolt präsentiert wurden. Sie können auch unseren Rückblick auf das Rennen 2006 mit Interviews mit dem Veranstalter und den Fahrern HIER lesen. Wenn Sie wissen möchten, wer ins Ziel kam, finden Sie das HIER. Darüber hinaus können Sie auch ein kurzes Interview lesen, das wir mit einem der ersten Gewinner der 24-Stunden-DUBAI 2006 geführt haben: Mercedes-AMG F1-Teamchef Toto Wolff.

Quelle: Creventic.com

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