Meine erste Kolumne! – Das Opel Calibra Projekt

Da ist sie, meine erste Kolumne! Vielen Dank an dieser Stelle an die LSR-Freun.de, allen voran Michael Brückner die mir diese Kolumne ermöglichen.

Das bin ich beim ADAC GT-Masters im Molitor Racing Nissan GT3
Das bin ich beim ADAC GT-Masters im Molitor Racing Nissan GT3

Mein Name ist Tim Brockmeyer, ich bin 19 Jahre und komme aus Hofheim (nahe Frankfurt). Nach meinem Abitur habe ich nun bei Opel ein kooperatives Studium begonnen (Ausbildung zum Mechatroniker und ein Studium das sich „Systems engineering“ nennt). Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich mit Freunden und ich befasse mich sehr intensiv mit dem Thema Motorsport.

Neben der Formula Student in der ich mich seit diesem Jahr engagiere (Scuderia Mensa aus Rüsselsheim) baue ich mir gerade einen Opel Calibra für die Nordschleife auf, und das ist auch das Thema über das ich hauptsächlich schreiben werde. Ich will euch mitnehmen auf eine, da bin ich mir sicher, anstrengende, steinige aber auch sicherlich spannende und lustige Reise..

Vor ziemlich genau drei Monaten begann unser Projekt: wir haben uns einen Opel Calibra gekauft. Der tatsächliche Start war aber wohl ehr ein paar Jahre vorher..

Die Begeisterung für Autos und besonders für den Motorsport waren mir von meinem Vater in die Wiege gelegt und es dauerte nicht lag bis ich merkte, dass es neben der Formel 1 noch andere Rennserien gibt. Das erste Mal so richtig in Kontakt mit der Nordschleife kam ich im Jahr 2007, als nach der DTM direkt danach der Start von den 24h Nürburgring übertragen wurde. Man könnte sagen es war Liebe auf den ersten Blick. Durch ein Praktikum beim Rennteam Black Falcon und mehreren Runden Nordschleife festigte sich das Vorhaben.

Nach mehreren Jahren im Simracing ( und unzähligen virtuellen Runden Nordschleife ) hänge ich nun den virtuellen Helm an den Nagel und setzte mir einen echten auf! Klingt nicht nur verrückt sondern ist es irgendwie auch.

Warum ein Opel Calibra?

Man hätte doch auch einen BMW fahren können wie jeder andere auch! Eben genau das ist es. Ein „Cali“ ist für viele Leute etwas besonderes, kein Auto wie jedes andere. Bei der Auswahl des richtigen Fahrzeugs waren natürlich ganz andere Faktoren wichtig, als wenn man sich ein Alltagsauto zulegen möchte. Obwohl unser Auto elektrische Fensterheber, elektrische-verstellbare Außenspiegel und weitere schöne Extras aufweist, ist das mehr als zweitrangig.

Viel wichtiger:

  • Haben wir Rost?
    Wirklich sehr wenig, da es eine finnische Karosse ist (teilweise verzinkt)
  • Funktionieren Motor und Getriebe gut?
    Jop!
  • Keine größeren Reparaturen, die erledigt werden müssen?
    Nein alles in Ordnung!

Eine gute Basis für 1.400,00 €

Einen Opel Calibra mit dem kleinen 2 Liter Motor (C20ne) mit 116 Ps. Gratis dabei waren einige kleinen Macken wie einem defektem Sitzschloss (wird später durch einen Renngurt ersetzt), versiffte und verrauchte Sitze (werden auch ersetzt) und einem defekten Schiebedach.

Das klingt doch alles nach einer guten Basis, oder? Schaut bald wieder rein, wenn ich euch über den weiteren Fortschritt erzähle.

auch von innen wird sich vieles verändern..
auch von innen wird sich vieles verändern..
erstmal sauber gemacht bevor es für die für ein paar Monate in die Garage geht..
erstmal sauber gemacht bevor es für die für ein paar Monate in die Garage geht..
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Wunderschönes Fahrzeug, Calibra eben 😉

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Ich heiße Tim Brockmeyer, bin 19 Jahre alt und komme aus Hofheim (Nahe Frankfurt). Ich hab im Jahr 2016 Abitur mit Schwerpunkt Mechatronik gemacht und studiere an der FH Rüsselsheim Systems Engineering. Gleichzeitig mach ich eine Ausbildung bei Opel zum Mechatroniker.Meine Hobbies sind natürlich Motorsport, Nürburgring und Freunde treffen. Außerdem bin ich in der Formula Student an der FH Rüsselsheim aktiv.
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