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Foto: K. Buschmann

Zakspeed kündigt Vertrag mit Mercedes AMG

Nach der Stellungnahme durch Mercedes-AMG Customer Racing vor wenigen Stunden, schlug die Disqualifikation von Zakspeed größere Wellen als erwartet. Demnach sah man sich in Niederzissen gezwungen zu reagieren.

Foto: K. Buschmann
Das Team Zakspeed hat in Folge der Disqualifikation am Sachsenring den DMSB am Mittwoch, den 20. September, darum gebeten, ein Sportrechtliches Verfahren einzuleiten. Ziel ist es, die Hintergründe, die zur Disqualifikation beider Fahrzeuge geführt haben, aufzuklären.
Als weitere Maßnahme nach den Ereignissen am Sachsenring wurde der Vertrag mit Mercedes-AMG am Montag, den 18. September, durch das Team Zakspeed gekündigt.

Einem Start beim Finale des ADAC GT Masters-Finale in Hockenheim (22. bis 24. September) steht nichts im Wege. Die beiden Mercedes-AMG GT3 werden pilotiert von den beiden Fahrerpaarungen Luca Ludwig/Luca Stolz und Nicolai Sylvest/Nikolaj Rogivue.

Peter Zakowski, Teamchef Zakspeed: „Die Vorgänge bei der ADAC GT Masters-Veranstaltung am Sachsenring haben uns keine andere Wahl gelassen, als uns mit sofortiger Wirkung von unserem Partner zu trennen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns als Team keinerlei Daten und Fakten vor, die zur Disqualifikation geführt haben. Wir werden alles Mögliche versuchen, den Vorfall so transparent wie möglich aufzuarbeiten.“

Volle Konzentration auf den Nissan GT-R Nismo GT3 2018

Foto: Michael Brückner 2017
Die Niderzissener Mannschaft wird sich am kommenden Samstag voll und ganz auf die ersten Testläufe des brandneuen Nissan GT-R Nismo GT3 im Rahmen der VLN konzentrieren. Bereits seit Beginn des Jahres beschäftigt sich Zakspeed ausgiebig mit der Konstruktion und Umsetzung des nagelneuen „Godzilla“, welcher zu Saisonbeginn 2018 den verschiedenen Rennteams und Mannschaften in den weltweiten GT3-Serien zur Verfügung stehen wird. Die Mannschaft um Peter Zakowski ist maßgeblich an der Entstehung des neusten GT-Ablegers aus dem Hause Nissan beteiligt.

Am Sonntag wolle man dann jedoch versuchen, zum Finale der GT-Masters anzutreten. Sofern die Fahrzeuge – nach dem Wechsel der Steuergeräte – auch funktionieren.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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