Foto: Frank Ullrich, 2017

WEC Nürburgring 2017 – GTE Pro Aston Martin darf Gewicht abspecken.


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Nach dem viel umjubelten Klassensieg des Aston Martin #97 bei den 24h von Le Mans 2017 hat Aston Martin wenige Tage vor dem Showdown der WEC in Europa, am Nürburgring erneut Grund zum Feiern.

Foto: 2017, Horst Bernhard
Der britische GTE Pro Rennwagen bekommt für den kommenden Lauf am 16. Juli am Nürburgring eine deutlich bessere Einstufung. nach den jüngsten Veröffentlichungen der Langstrecken-Kommission der FIA geht hervor, dass der Aston Martin für das Rennen in der Eifel 20 KG Gewicht ausladen darf und zudem einen um 0,1 Millimeter größeren Restriktor verwenden darf.

Dabei ist der Aston Martin Vantage GTE mit seinen 1.208 Kilogramm ohnehin schon das leichteste Auto im Feld der GTE Pro gewesen. Nun darf man auf ein Mindestgewicht von 1.188 Kilogramm heruntergehen und zudem mehr Power aus dem V8 holen. Konkurrent Ford muss derweil 20 Kilogramm zuladen. Der GT der Amerikaner ist damit ab sofort mit einem Gewicht von 1.273 Kilogramm das schwerste Fahrzeug in der Kategorie. Die BoP für Porsche und Ferrari bleibt unverändert.

Die Einstufungen erfolgen in diesem Jahr erstmals nur auf Grundlage mathematischer Berechnungen. Dieses vollautomatische System war von allen Beteiligten Herstellern begrüßt und akzeptiert worden. Dieses Verfahren findet bei allen Läufen der WEC 2017 Anwendung. Lediglich beim Langstreckenklassiker an der Sarthe wird der BoP noch nach alter Tradition erstellt. Die aktuell für das Rennen am Nürburgring durchgeführten Berechnungen haben allerdings für den Aston Martin Vantage in der GTE AM Klasse einen Nachteil ergeben. Das GTE AM Fahrzeug #98 muss am Nürburgring mit einem um 0,2 Millimeter kleinerem Restriktor zurechtkommen.

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Frank Ullrich ist seit seiner Kindheit begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Was liegt da näher, wie die beiden Hobbys miteinader zu verbinden. Sein erstes Rennen was er besucht hat war das 1000km Rennen 1971 am Nürburgring, dem dann unzählige Besuche bei vielen Rennen seitdem folgten. Anfangs ohne Kamera, ab Mitte der 90er Jahre dann mit Kamera. So richtig ersthaft wurde das Thema Motorsportfotografie dann erst mit der ersten digitalen Spiegelrflexkamera ab 2006. Seitdem wurden weit mehr als 100.000 Aufnahmen bei den verschiedensten Motorsportveranstaltungen aufgenommen, von denen sich viele in seinem großen Archiv befinden. Für Frank ist das Fotografieren ein guter Ausgleich zu seinem Beruf in der IT. neben dem Fotografieren interessiert sich Frank für alles was mit Fahrzeugen, Technik und Benzin zu tun hat.
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