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WEC – Nicht einmal ein Baseball kann Porsche stoppen

Am Sonntagabend unserer Zeit stand der fünte Lauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft auf dem Programm. Unter den Herstellern war relativ früh klar, wer sich den Gesamtsieg holt, falls alles hält.

Foto: S. Schneider
Um 18:00 Uhr unserer Zeit begannen die 6 Stunden von Mexiko. Direkt vom Start weg konnte sich Porsche in Führung absetzen und das Rennen behaupten. Mit einen uneinholbaren Tempo setzte sich der 919 Hybrid gegen den TS050 von Toyota durch. Porsche musste ebenfalls auf eine Stallorder verzichten. Die #1 bekam beim zweiten Boxenstopp eine Durchfahrtsstrafe für zu schnelles Fahren in der Boxengasse aufgebrummt, wodurch der WM-Spitzenreiter einen Vorsprung von etwa 20 Sekunden bekam, welchen die #2 mit Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley am Steuer nur noch ins Ziel bringen musste.

Der angesagte Regen blieb während des gesamten Rennen fern. Ebenfalls zwei FCY-Phasen änderten nicht viel am Ergebnis. Kurios der Grund für die erste: Ein Baseball hatte sich auf die Strecke verirrt, die zweite FCY-Phase wurde durch ein Trümmerteil auf der Fahrbahn ausgelöst.

Pech für Tabellenführer der LMP2

Foto: S. Schneider
Für Jackie Chans DC Racing Team war es ein Rennen zum vergessen. Nach etwa 1:20 Stunden musste der DC-Oreca #38 in die Box geschoben werden. Der Grund war ein Kupplungsdefekt, welcher dem Team acht Runden kostete. Da kein anderer LMP2 größere Probleme hatte, blieb es beim neunten Platz. Das DC Racing Team ist zwar immer noch Tabellenführer, der Vorsprung ist aber stark geschrumpft, da der erste Verfolger, der Rebellion-Oreca #31 pilotiert von Canal, Prost und Senna das Rennen gewann. Der Alpine #36 (Lapierre/Menezes/Negrao) fuhr vor Manor auf Rang zwei ins Ziel.

Aston Martin triumphiert in der GTE-Pro Wertung

Foto: S. Schneider
Der AF-Corse-Ferrari #71 (Rigon/Bird) sah die Zielflagge als erster der GT-Fahrzeuge. Durch ein vergehen in der zweiten FCY-Phase erhielt das Team allerdings eine zehn Sekunden Zeitstrafe wodurch der Vorsprung nicht mehr reichte um auf dem ersten Platz zu bleiben. Im Zweikampf zwischen dem Ferrari und dem Aston Martin #95 (Thiim/Sörensen) gab es immer wieder Führungswechsel. Es war über die ganze Distanz ein sehr spannendes Rennen. Der Abstand blieb dabei meist innerhalb von zehn Sekuden. Rang drei ging an den Porsche #91 (Lietz/Makowiecki).

Porsche ebenfalls schnellster in der GTE-Am

Foto: S. Schneider
Der Sieg in der GTE-Am ging an den Proton-Porsche #77 (Ried/Cairoli/Dienst). Über weite Strecken des Rennens war es ein Zweikampf zwischen dem Porsche und dem Aston Martin #98 (Dalla Lana/ Lamy/Lauda). Durch eine Durchfahrtsstrafe gegen den Aston Martin hatte keiner eine Chance gegen das Proton-Team. Hinter dem Aston Martin #98 kam der Spirit-of-Race Ferrari #54 (Flohr/Castellacci/Molina) ins Ziel und komplettierte damit das Podium.

Der nächste Lauf der Langstrecken Weltmeisterschaft findet bereits in gut zwei Wochen, am 16. September auf dem Circuit of the Americas in Austin statt.




Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Mein Name ist Keanu Buschmann. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Leipzig. Geboren bin ich 1996 in Hamburg. Meine Liebe zum Motorsport begann schon sehr früh. Wann genau weiß ich nicht. Zum ersten mal an die Rennstrecke ging es für mich 2003. Es ging zur MotoGP an den Sachsenring. Seitdem wurde ich komplett in den Bann gezogen. Nach einigen Jahren am Sachsenring wurde es 2012 Zeit für etwas neues. Es ging für mich zum ersten mal an die Nürburgring Nordschleife und zur VLN: 2013 war ich dann zum ersten mal beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Mittlerweile bin ich über das Jahr verteilt bei verschiedenen Serien an verschiedenen Strecken unterwegs. Meine Leidenschaft zum fotografieren begann ebenso im Jahre 2012. Seitdem ist meine Kamera mein treuester Begleiter an Rennstrecken und auf Reisen.
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