WEC 6 Hours of COTA – Porsche dominiert erneut


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Trotz nervenaufreibender Duelle zwischen Toyota und Porsche im Kampf um die Gesamtführung des 6-Stunden-Rennen am Circuit of the America können die Schwaben das Rennen souverän für sich entscheiden.

Foto: Porsche Motorsport
Um Punkt 19.00 Uhr unserer Zeit – 12.00 Uhr in Austin/Texas – fällt der Startschuss zum 6h COTA Rennen. Zum ersten Mal startete das Rennen auf dem texanischen Rundkurs gegen Mittag, was auch den Teams schwer zu schaffen machte. Circa 32°C Lufttemperatur sorgen für eine Materialschlacht, die den Teams schwer zu schaffen machte.

Dreißig Minuten vor Schluss hatte Porsche nur noch ein Problem. Den Porsche mit der Nummer 2 an die erste Position zu bekommen. Sieben Minuten vor Rennschluss war man sich dann doch einig und Neel Jani wechselte mit Earl Bamber die Platzierungen an der Spitze. Zweitplatziert überquerte der Porsche 919 HybridDer Porsche 919 Hybrid wurde für die WM 2017 umfassend überarbeitet. 60 bis 70 Prozent des Le-Mans-Prototyps sind Neue... #1 die Ziellinie mit einem Vorsprung von fast 22 Sekunden auf den drittplatzierten Toyota TS050 Hybrid #8 mit Kazuki Nakajima, Anthony Davidson und Sebastian Buemi. Mit nunmehr 51 Punkten Vorsprung können Brandon Hartley, Timo Bernhard und Earl Bamber im kommenden Lauf in Fuji bereits den Sack zu machen und die Weltmeisterschaft für sich entscheiden.

In der LMP2 konnte sich das Signatech Alpine Matmut-Team #36 gegen eine starke Konkurrenz unter schwersten Bedingungen durchsetzen. Zum ersten Mal in dieser Saison konnten die Franzosen im legendären Alpine-Design einen WEC-Lauf in der LMP2-Klasse für sich entscheiden. Nelson Piquet Jr. in der Nummer 13 von Rebellion Racing sicherte sich und seinen Kollegen den zweiten Platz. Dritter wurden die Teamkollegen im Fahrzeug mit der #31.

Porsche auch in der GTE-Kategorie stark – AF-Corse Ferrari 488 setzt sich durch

Foto: Porsche Motorsport
Auch in der GTE-Pro Kategorie können die Zuffenhausener ein Wörtchen mitreden. In atemberaubenden Zweikämpfen sorgen die Piloten der Ferraris #51 und #71 für Action auf dem nordamerikanischen Kurs. Während der Porsche mit der Nummer #92 zwanzig Minuten vor Schluss den 2 Platz erkämpfte, erlitt der führende Ferrari #51 10 Minuten vor Schluss einen Reifenschaden. Letztendlich konnte sich Alessandro Pier Guidi im Ferrari #51 gegen den zum Schluss etwas schwächelnden Porsche-Piloten Michael Christensen durchsetzen und einen relativ sicheren Abstand rausfahren. Für Alessandro Pier Guidi und James Kalado ist das bereits der zweite Sieg in dieser Saison nach dem Erfolg am Nürburgring.

In der GTE-Am Wertung konnte Mathias Lauda den Aston Martin #98 das Rennen für sich und seine Kollegen entscheiden. Zweiter wurden die Amateurpiloten im Clearwater Racing Ferrari #61 vor den Markenkollegen von Spirit of Race in der Nummer 54.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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