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WEC 2018/2019: Rebellion Rückkehr in LMP1 fix – Jani und Lotterer kommen von Porsche


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Die Rückkehr von Rebellion in die LMP1 ist fix – dazu verpflichtet man die beiden Porsche-Werksfahrer Neel Jani und André Lotterer.

Was sich schon länger angedeutet hat, wurde nun vom Anglo-Schweizer Team bestätigt: Rebellion kehrt in der „Super Saison“ der WEC in die LMP1 zurück. Welches Fahrzeug man einsetzen wird ist noch unklar, es gilt aber als fast sicher, dass es ein neuer Oreca LMP1 sein wird.

Im Cockpit werden seche Hochkaräter Platz nehmen. Mathias Beche und Bruno Senna bleiben dem Team treu – man fuhr bereits in diesem Jahr für das Team von Bart Hayden in der LMP2.

Dazu steigt der 2016er LMP2 Meister der WEC, Gustavo Menezes, ebenfalls mit Rebellion Racing in die LMP1 auf – in der WEC fuhr der Amerikaner bislang für Signatech-Alpine, bestritt das diesjährige Petit Le Mans aber für Rebellion.

Dazu konnte das Team den diesjährigen LMP2-Shootingstar Thomas Laurent aus Frankreich verpflichten. Laurent reifte bei Jackie Chan DC Racing zum Supertalent und durfte bereits für Toyota den LMP1 testen.

Foto: H. Bernhardt
Mit Neel Jani und André Lotterer konnte man auch noch zwei Porsche-Werksfahrer für das LMP1-Programm gewinnen. Bevor er zu Porsche in den 919 LMP1 wechselte, fuhr der Schweizer Jani bereits für Rebellion LMP1 und reifte dort zum Weltklassepiloten. Auch während seiner Porschezeit fuhr Jani für Rebellion immer wieder in amerikanischen Langstreckenrennen. Lotterer wird weiterhin der einzige Fahrer bleiben, der bislang jedes WEC-Rennen in einem LMP1 bestritt.

„Das LMP1-Programm ist sehr aufregend und die Möglichkeit die 24h Le Mans sowie die WEC möchte ich nicht missen“, so der Duisburger Lotterer. „Ich bin motiviert und freue mich hier eine tolle Zeit zu haben.“

Foto: S. Schneider

„Ich freue mich dorthin zurückzukommen, wo meine Langstreckenkarriere vor neun Jahren begann“, so Jani. „Rebellion Racing war in meiner Karriere ein Fixpunkt und hat mir geholfen Porsche-Werksfahrer zu werden. Als Porsche das LMP1-Programm stoppte war mir klar, dass ich wieder für Rebellion Racing fahren will.“