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Foto: M. Brückner

VLN 8: Der Mustang kehrt zurück an den Ring

Beim Publikum hat der Ford Mustang „Sally“ von Wölflick Racing einen besonderen Status. Fast schon Kult-Status. Schade nur, dass er so selten zu sehen ist.

Foto: M. Brückner

Gar scheu, wie ein junges Ross, tritt der in Montaplast getynchte Amerikaner nur sehr selten in der Eifel in Erscheinung. Für den achten VLN-Lauf wird eine weitere Sichtung vorrausgesagt. So verkündet die verantwortliche Mannschaft Wölflick Racing im Laufe der Woche auf der Facebookseite, dass man sich im goldgefärbten Gehölz der Eifel ganz wohl fühle. „Das letzte Mal trat unser Team 2012 in der VLN an. Wir freuen uns wieder dabei zu sein. Der erste Eindruck der VLN-Organisation ist sehr gut.“

Zu finden ist die seltene Erscheinung in Box 6 und trägt die Nummer 148.

Jürgen Gagstatter und Stephan Wölflick werden den scheuen Mustang bei typischem Eifelwetter am kommenden Samstag ein wenig Auslauf gewähren und auf Nordschleifen-Rundenjagd gehen. Das vorhergesagte Wetter biete ideale Bedingungen für einen Test der neuen Bauteile. Seit dem 24h-Rennen wurden einige Umbauten vorgenommen, die nun vor dem Winter getestet werden sollen.

Aufmerksame Beobachter konnten den Mustang bereits bei den Testfahrten zum siebten VLN-Lauf ausfindig machen. Hier konnte die Mannschaft aus Quiddelbach bei trockenen Bedienungen bereits einige Kilometer zurücklegen und das Fahrzeug abstimmen. Hier hatte das Team nichts zu beanstanden und kann den 4-stündigen Dauertest beim 49. ADAC Barbarossapreis kaum erwarten. „Wir freuen uns und hoffen auf ein spannendes VLN Rennen.“ lässt Stephan Wölflick seinen Fans mitteilen.

Beim 24h-Rennen 2017 am Nürburgring kam die Mannschaft trotz perfekter Bedingungen und Vorbereitungen leider nicht ins Ziel. Bis Sonntagmorgen konnte man sich zwar auf den 59. GEsamtrang vorarbeiten. Technische Ungereimtheiten am Mustang sorgten jedoch für einen jähen Abbruch des Rennens. Umso größer ist die Freude, das symphatische Team nun wieder am Ring anzutreffen.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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