Foto: D. Matschull

VLN6 – TJ-Racing zieht den Calibra zurück


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Welche Nachwirkungen ein Rennen in der VLN haben kann, zeigt sich eine Woche nach dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am vergangenen Samstag.

Foto: D. Matschull
Nicht nur ROWE-Racing aus dem rheinland-pfälzischen St. Ingbert kämpft diese Woche noch mit den Folgen des vergangenen Laufes, weil man aufgrund des Unfalls von Philipp Eng nur einen statt beider BMW M6 GT3 beim Sprintcup der Blancpain GT Series am Hungaroring einsetzen kann. Auch für das TJ-Racing-Team rund um Teamchef und Namensgeber Tobias Jung bereitet das vergangene Wochenende noch Kopfzerbrechen.

Wie eben auf der Facebookseite des Teams bekanntgegeben, ziehen die Sportler die Anmeldung des Kult-Calibras für den sechsten Lauf der VLN – dem 40. RCM DMV Grenzlandrennen – am kommenden Wochenende zurück.

Die Schäden am Opel Calibra #621 „Elsa“ sind einfach zu stark, als dass man innerhalb einer Woche ein wettbewerbsfähiges Auto auf die Räder stellen könne. „[…] das Auto geht erst jetzt zum
Karosseriebauer. Danach müssen wir wieder die Ersatzteile auffüllen. Werden dann wohl wieder nen Calibra schlachten müssen. Aber am 23. sind wir wieder dabei!“

Besonders bitter für die Mannschaft aus dem nordrhein-westfälischen Bornheim – nahe Bonn – ist, dass die Saison 2017 bisher alles andere als vielversprechend verlief. Während man beim zweiten VLN-Lauf bereits den Astra „Olaf“ eingebüst hat. „Wir würden ja mit dem Kadett fahren, aber erstmal müssen wir den Calibra reparieren. Momentan wird langsam aber sicher das Budget knapp.“ fügt Jung auf Nachfrage hinzu.