Foto: D. Matschull

VLN4: 3. Klassensieg für Leuchter und Gülden


Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 44 Sekunden


Benjamin Leuchter und Andi Gülden sicherten sich in dominanter Manier den dritten Saisonsieg in der 2017 neu ausgeschriebenen TCR-Klasse in der VLN.

Foto: D. Matschull
Nach dem verpassten Hattrick vor knapp zwei Wochen beim dritten Saisonlauf der VLN konzentrierte sich das motivierte mathilda Racing Team auf den 4. VLN Lauf – der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy.
Der schwarz-goldene Golf GTi mit der Startnummer #802 durfte sich nach der Dreifachbesetzung (Leuchter, Gülden, Kletzer) beim vergangenen Lauf nun wieder auf sein altbekanntes und erfolgreiches Fahrerduo Benjamin Leuchter und Andy Gülden freuen. „Wir wollen von der ersten Minute an auf Vollgas gehen“ kündigte der Duisburger Benjamin Leuchter bereits vor dem Wochenende an und zeigte schon im Qualifying am Samstagvormittag, wie ernst er diese Aussage meinte. Mit einer Zeit von 8:48,321 sicherten sich Leuchter und Gülden im Qualifying den 29. Gesamtstartplatz und somit auch die Poleposition mit gut 9 Sekunden Vorsprung in der TCR-Klasse. Startplatz 29 bedeutete gleichzeitig auch, dass Leuchter und Gülden aus der ersten Startgruppe ins Rennen gingen, wo sich die ganzen GT3-Fahrzeuge tummelten.

Leuchter übernahm für das vierstündige Rennen am Samstag schließlich auch den Start und ließ den Golf GTI TCR durch die „Grüne Hölle“ fliegen, als gäbe es kein Morgen mehr. Mit beruhigendem Vorsprung übergab Leichter das Steuer an Gülden, der ebenfalls keine Bremse kannte. Den dritten und letzten Stint übernahm noch einmal Leuchter, der in dominanter Manier das Rennen zu Ende fuhr und den dritten Klassensieg im vierten Rennen perfekt machte.

Foto: D. Matschull
Auch beim vierten Lauf entpuppte sich der schwarz-goldene Golf GTI TCR von mathilda Racing zum echten GT-Jäger. Von 145 gestarteten Fahrzeugen wurden Leuchter und Gülden als 17. Gesamt gewertet und ließen erneut alle GT4-Fahrzeuge im Schatten stehen. „Das war ein richtig gutes Wochenende und die denke genau die richtige Antwort auf den 3. Lauf. Es richtig Spass gemacht, den Golf am Wochenende zu fahren und das Team hat einen überaus beeindruckenden Job abgeliefert. Auch Andy ist wieder einen sensationellen Stint gefahren.“ freute sich Leuchter über den Sieg und ließ mit geballter Faust verlauten:“Wir sind wieder da!“

Das Schwesterfahrzeug hatte bei der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am Wochenende weitaus weniger Glück. Bereits im Training hatte der Golf GTI TCR einen Unfall, bei dem die Front so stark beschädigt wurde, dass ein Renneinsatz unmöglich war. „Trotz des Sieges tut es mir für das Team unendlich leid, dass das zweite Fahrzeug nicht mehr am Rennen teilnehmen konnte.“ so Leuchter nach dem Rennen.