728x90harmonyger.gif

VLN – Über 150 Teilnehmer beim 6. VLN Lauf

Der ADAC Nordrhein hat die Teilnehmerliste für den 6. VLN Lauf veröffentlicht. Von einem großen Teilnehmer Rückgang ist beim 6. Lauf jedoch wenig zu sehen.

Foto: D. Matschull
Beim 5. VLN Lauf stand mit dem Rowe 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen das Saisonhighlight auf dem Programm. Einige gingen von einem uninteressanten restlichen Saisonverlauf aus. Doch etwas anders kommt es beim kommenden Lauf, einige neue Teams werden beim 6. VLN Lauf an den Start gehen. Mit 159 Teilnehmern muss der Veranstalter nur ein wenig gegenüber des 6h-Rennens einbüßen.

In der SP9 Kategorie gehen zwei neue Teams an den Start. Mit Mücke Motorsport kommt ein im Motorsport nicht unbekanntes Team in die VLN. Mit einem Mercedes-AMG GT3 und den Piloten Edoardo Mortara und Christian Hohenadel will das Team einiges über die Nordschleife „lernen“. Ein Ferrari 488 GT3 wird von dem Team Octane 126 aus der Schweiz ins Rennen geschickt. Bereits beim Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen war das Team am Start. Nun gehen sie mit Björn Grossmann und Alexander Müller zum ersten mal in der VLN auf die Hatz durch die grüne Hölle.

Das BMW Team Schnitzer wird beim 6. Lauf mit einem BMW M6 GT3 in der SP-X Klasse antreten. Jetzt werden sich einige denken, SP-X? Ja das Fahrzeug ist mit Teilen des Evo-Paketes ausgerüstet, welches BMW derzeit für die Saison 2018 entwickelt. Die Einsätze werden ausschließlich als Härtetest vollzogen, damit sichergestellt werden kann, dass die Kunden eine vollständig ausgereifte Weiterentwicklung erwarten können.

Nicht nur bei den Top-Teams sondern auch in den kleineren Klassen gibt es Neuigkeiten. Das italienische Team Lanza Motorsport wird zum ersten Mal 2017 seinen BMW 325 Ci in der SP4-Kategorie an den Start bringen. Das Toyota Gazoo Racing Team Thailand starten mit einem Altis in der SP3. In der V3 Klasse gibt es gleich zwei neue Fahrzeuge, einen Honda Civic Type-R des VLN-Clubs MSC Münster sowie ein Opel Astra G OPC von WS-Racing werden um Platzierungen kämpfen.

Foto: D. Matschull
Auch beim PP-Group Z4 wird sich einiges ändern. Nachdem Alex Lambertz – wie am Montag berichtet – zum ersten Mal im größeren M6 von Walkenhorst-Motorsport an den Start gehen wird, wird sich Peter Posavac das Cockpit des Z4 mit zwei neuen Kollegen teilen. Anders Buchardt aus Norwegen und der US-Amerikaner Christoper Tiger werden sich mit dem Unternehmer das Lenkrad des Kultwagens aus dem Hause BMW teilen.

Auch bei Frikadelli Racing ist beim nächsten VLN-Lauf eine kleine Verschiebung zu notieren. Norbert Siedler – Stammpilot auf dem Motul-Porsche des Adenauer Rennstalls – bekommt Verstärkung vom ADAC GT Masters Star Daniel Keilwitz. Zuletzt konnte man Keilwitz‘ Fahrerkünste in der VLN Saison 2016 beim Start des MANN-Filter Mercedes AMG GT3 unter der Flagge von Zakspeed bestaunen.

Balance of Performance Anpassungen werden zur Regel

Mercedes-Teams müssen beim sechsten Lauf besonders tief durch atmen. Wie schon beim 5. Lauf vor zwei Wochen, wird es auch beim kommenden RCM-DMV-Grenzlandrennen Anpassungen in der Balance of Performance – kurz BoP – geben. Dieses Mal trifft es die Mercedes-AMG GT3 besonders. Änderungen hier können sich zum Vorteil und zum Nachteil für die Mercedes-Piloten entwickeln. Während die Verantwortlichen dem Benz noch weitere 15kg Zusatzbalast aufladen, dürfen die Teams mit dem Stern auf der Stirn zwei zusätzliche Liter Treibstoff tanken und einen Leistungzuwachs von 10 PS freischalten.

Wie gut die BoP inzwischen funktioniert, hat der 5 Lauf der beliebtesten und größten Langstreckenmeisterschaft gezeigt. Im Qualifying lagen die Top-Teams nur wenige Sekunden auseinander.

Das 40. RMC DMV Grenzlandrennen wird wieder über die gewohnte Distanz von vier Stunden ausgetragen. Pünktlich um 12 Uhr wird der 6. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft 2017 starten.

Die Teilnehmerliste finden Sie hier!




Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Mein Name ist Keanu Buschmann. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Leipzig. Geboren bin ich 1996 in Hamburg. Meine Liebe zum Motorsport begann schon sehr früh. Wann genau weiß ich nicht. Zum ersten mal an die Rennstrecke ging es für mich 2003. Es ging zur MotoGP an den Sachsenring. Seitdem wurde ich komplett in den Bann gezogen. Nach einigen Jahren am Sachsenring wurde es 2012 Zeit für etwas neues. Es ging für mich zum ersten mal an die Nürburgring Nordschleife und zur VLN: 2013 war ich dann zum ersten mal beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Mittlerweile bin ich über das Jahr verteilt bei verschiedenen Serien an verschiedenen Strecken unterwegs. Meine Leidenschaft zum fotografieren begann ebenso im Jahre 2012. Seitdem ist meine Kamera mein treuester Begleiter an Rennstrecken und auf Reisen.
Kategorie: NewsSchlagwörter: