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VLN: Norbert Siedler verpasst Podium bei der VLN nur knapp

Platz vier für den Frikadelli-Piloten auf der Nürburgring-Nordschleife

Foto: D. Matschull
Beim vierten Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft hat Norbert Siedler eine Podest-Platzierung nur knapp verpasst. Trotz eines zusätzlichen Boxenstopps überquerten der Tiroler und sein Teamkollege Frank Stippler (D) die Ziellinie auf dem vierten Rang. Zwischenzeitlich hatte Siedler sogar die Führung übernommen.

Zum ersten Mal in dieser Saison war der Frikadelli-Porsche mit Falken-Reifen ausgerüstet. Mit dem achten Platz im Qualifying am Samstagmorgen war Norbert Siedler noch nicht zufrieden. „Weder Frank noch ich haben eine Runde ohne Verkehr und Gelbphasen erwischt. Wir hätten sicherlich deutlich weiter vorne stehen können“, analysierte er.

In der hektischen Startphase des vierstündigen Rennens lieferte sich Norbert Siedler einige spannende Duelle und übergab das Fahrzeug boxenstoppbereinigt auf Platz fünf an Frank Stippler. „Die ersten beiden Rennstunden liefen super. Während meines zweiten Stints konnte ich zum ersten Mal die Führung übernehmen. Die hohen Temperaturen haben unseren Reifen aber einiges abverlangt und ich musste bereits nach fünf statt sieben Runden an die Box kommen.“

Kampf um das Podium bis zur letzten Runde – Positives Fazit

Norbert Siedler, Frikadelli Racing, 24h-Rennen 2017 Nürburgring
Foto: 2017, Michael Brückner
Trotz des vorgezogenen Boxenstopps konnte der sympathische Tiroler knapp 40 Minuten vor dem Ende erneut die Führungsposition übernehmen. „Leider war uns klar, dass wir noch einmal tanken müssen und dadurch auf Platz vier zurückfallen werden“, schilderte der Porsche-Pilot. Mit genügend Benzin und frischen Reifen startete Siedler noch einen Angriff auf das Podest. In den letzten drei Runden holte der Österreicher mehr als 15 Sekunden auf seine Konkurrenten auf. Am Ende fehlten dem Frikadelli-Porsche weniger als fünf Sekunden auf den dritten Platz. Doch auch der vierte Rang bedeutete das bisher beste Saisonergebnis für die Mannschaft aus Barweiler.

„Wir haben als einziges Top-Fahrzeug vier Boxenstopps absolviert und waren zum ersten Mal mit einem neuen Reifenhersteller unterwegs. Da können wir mit Platz vier zufrieden sein. Natürlich hätten wir nach den vielen Führungsrunden gerne einen Pokal mit nach Hause genommen“, bilanzierte Norbert Siedler. „Wir werden weiterhin mit Falken antreten und müssen unsere Abstimmung jetzt weiter an den Reifen anpassen. Wenn wir die Verschleiß-Probleme in den Griff bekommen, bin ich extrem zuversichtlich für den Rest der Saison.“