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VLN: Höhen und Tiefen für das TJ-Racing-Team beim zweiten VLN Lauf

Nach einem enttäuschenden ersten VLN Lauf ging das TJ-Racing-Team mit neuer Motivation zum zweiten VLN Lauf 2017.

TJ-Racing Team Opel Astra GSi "Olaf" - 42. DMV 4h-Rennen
Foto: Michael Brückner 2017

Nachdem der erste Lauf eher enttäuschend verlief, blickte das Team direkt nach vorne um bei VLN 2 wieder hoch motiviert dabei zu sein. Am Freitag wurde das Training zusammen mit Volker Strycek (Opel Sportchef und ehemaliger DTM Fahrer) absolviert, um Feedback bezüglich des Fahrzeuges zu bekommen. Sein Fazit, das Auto hat Potenzial, ist aber zu hart und das Getriebe ist zu kurz. Alles in allem muss am Fahrwerk noch einiges gearbeitet werden. Er hat dem Team auf jeden Fall weiter geholfen und versicherte, dass das Team jederzeit auf ihn zukommen kann, falls Fragen entstehen. Am Freitagabend gab es im gemütlichen Namen noch eine Teambesprechung, ehe es in den Samstag ging.

Der Samstag begann pünktlich um 8:30 Uhr mit dem Zeittraining. Beide Fahrzeuge liefen sehr gut. Nur beim Opel Astra musste zwischen dem Zeittraining und dem Rennen die Ölwannendichtung gewechselt werden. Aufgrund dessen startete das Fahrzeug aus der Boxengasse.

Um pünktlich 12 Uhr begann das Rennen auf der Nürburgring Nordschleife. Den Start im Opel Calibra fuhr Thomas Kiefer, währenddessen Heiko Gros auf dem Opel Astra startete. Die Fahrzeuge liefen das Rennen ohne Probleme und das Team spulte seine Runden ab. Zwischenzeitlich lag der Calibra sogar auf Rang zwei in seiner Klasse. Da ein Fahrer aber für die Nordschleifen Permit noch einige Runden brauchte, machte man einen zusätzlichen Boxenstop, um den Fahrer zu wechseln. Dadurch fiel man in der Klasse etwas zurück. Circa eine Stunde vor Schluss kam dann der große Rückschlag. Der Opel Astra verunfallte am Schwedenkreuz. Der Pilot kam unverletzt davon.

Da der Opel Astra zum Karosseriebauer muss, ist es nicht möglich, den Schaden bis zum Saisonhighlight dem 24h-Rennen zu reparieren. Deswegen nahm das TJ-Racing-Team die Nennung erst einmal zurück. Aktuell wird aber geprüft, ob die Möglichkeit besteht, mit einem anderen Fahrzeug aus den eigenen Reihen an den Start zu bekommen.

Im Großen und Ganzen war es dennoch, wenn man über den Unfall hinweg sieht, ein gutes Wochenende. Das Auto ließ sich angenehm fahren dazu war das Wetter schön. Durch den Unfall ist das Team mit der Planung natürlich etwas durcheinander, man schaut dennoch nach vorne. Falls es Neuigkeiten bezüglich eines Ersatzfahrzeuges für den Opel Astra gibt, erfahrt ihr es natürlich bei uns!




Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Mein Name ist Keanu Buschmann. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Leipzig. Geboren bin ich 1996 in Hamburg. Meine Liebe zum Motorsport begann schon sehr früh. Wann genau weiß ich nicht. Zum ersten mal an die Rennstrecke ging es für mich 2003. Es ging zur MotoGP an den Sachsenring. Seitdem wurde ich komplett in den Bann gezogen. Nach einigen Jahren am Sachsenring wurde es 2012 Zeit für etwas neues. Es ging für mich zum ersten mal an die Nürburgring Nordschleife und zur VLN: 2013 war ich dann zum ersten mal beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Mittlerweile bin ich über das Jahr verteilt bei verschiedenen Serien an verschiedenen Strecken unterwegs. Meine Leidenschaft zum fotografieren begann ebenso im Jahre 2012. Seitdem ist meine Kamera mein treuester Begleiter an Rennstrecken und auf Reisen.
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