Die Saison 2017 steht vor der Tür. Wir suchen für euch alle Informationen, Neuerungen und Hintergründe zusammen.

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Neben vielen Team-Updates, Regeländerungen und nur noch 9 statt 10 VLN-Läufen, hat sich auch der Hauptsponsor geändert. Während in den vergangenen Jahren die Reifenhandelskette Premio die Startnummerntafeln zierte, wird 2017 die ROWE Mineralölwerk GmbH auf den Tafeln thronen. „ROWE ist für die VLN seit vielen Jahren ein verlässlicher Werbepartner“, erklärt Dietmar Busch, der Geschäftsführer der VLN VV GmbH. „Vor diesem Hintergrund sind wir sehr glücklich, dass das Unternehmen seine Sponsoring-Aktivitäten in Zukunft weiter ausbauen wird.“

Serien und Klassen in der VLN

Wir werden hier nicht jede Klasse beleuchten. Anschauen werden wir uns die Klassen, die 2017 besonders viel Aufmerksamkeit erhalten werden. Neben der neu geschaffenen TCR-Klasse werden sich die Blicke in diesem Jahr vor allem auf die GT-Klassen GT3 und GT4 richten. „Wir erwarten in den kommenden Jahren mit der TCR eine teilnehmer- und wettbewerbsstarke Klasse in der VLN“, erklärt der VLN-Generalbevollmächtigte Karl Mauer.

TCR

Zum ersten Mal bekommt die VLN einen eigenen TCR-Pokal. Die TCR-Serie ist innerhalb kürzester Zeit zu einer echten Alternative zu vielen anderen Serien geworden. Günstiger Einstieg in den Motorsport bei großer Gegnerdichte.

VLN-SP 9 (FIA-GT3)

In der GT3-Wertung wird es einige Neuerungen geben. Nachdem in den vergangenen Jahren die Rufe nach einer gesonderten Wertung immer lauter wurden hat die Veranstaltergemeinschaft Langstreckenrennen Nürburgring nun reagiert. Ab der kommenden Saison – also 2017 – wird es für die Fahrer der GT3-Fahrzeuge Wertungen nach FIA-Vorbild geben. So haben die Fahrer – je nach Einstufung – Punkte in der Pro-, Pro-Am- und in der Gentleman-Wertung zu sammeln. „Bei der Fahrereinstufung werden wir uns an die Kategorisierung der FIA halten“, erklärt Mauer. Die FIA teilt die Piloten in der GT3 je nach Status und Erfolge in vier Kategorien ein: Platin, Gold, Silber und Bronze.

VLN-SP 10 (SRO-GT4)

Nachdem die Kostenspirale im GT3-Klassement in den vergangenen Jahren immer weiter in die Höhe schoss, suchten Teams und Hersteller unabhängig voneinander nach Alternativen. 2016 schossen Hersteller wie Mercedes, Ford und BMW mit neuen GT4-Fahrzeugen in die Preschen. 2017 werden wir von diesem Trend allgegenwärtig noch nicht viel bemerken – außer dass Mercedes und BMW ihre Fahrzeuge werksseitig in der VLN testen werden, bevor diese 2018 dann an Kundensport-Teams veräußert werden.

Im Gegensatz zu Ford haben wir bei BMW und Mercedes zumindest demnächst irgendwann die Chance, die nach SRO-eigenem GT4-Reglement homologierten Fahrzeuge irgendwann auf der Strecke zu sehen. Der Ford Mustang GT4 wird uns wohl – zumindest hier in Europa – verwährt bleiben. Denn aktuell ist es nicht vorgesehen, dass die Ford-Werke GmbH in Köln den Mustang GT4 importieren. Zum Glück gibt es noch viele andere Alternativen, wie wir bereits im Januar festgestellt haben.

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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