Foto: Michael Brückner 2017

VLN 2: Kuepperracing – wo Licht ist, ist auch Schatten


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Alles sah nach einem erfolgreichen Wochenende aus. Alle Autos standen perfekt abgestimmt in der Box 29 des Nürburgrings – bereit für ein spannendes Rennen auf der berühmten Nordschleife. Doch am Ende kam alles anders.

Foto: Michael Brückner
Der zweite VLN Lauf der Saison 2017 – das 42. DMV 4h-Rennen – stand an und für 193 Fahrzeuge und Teams machten sich bei strahlendem Sonnenschein bereit, wieder einmal die Eifel zu erkunden. Auch für Kuepperracing standen alle Zeiger auf Erfolg.

Am Freitagmorgen trat das Familienteam aus Düren an der Nordschleife an, seinen Erfolg vom vergangenen RCN-Wochenende auf bei der VLN fortzuführen. Beide BMW – der E46 325i „Kai Uwe“ und der Licopro E90 325i „Heidi“ – waren perfekt vorbereitet für das erfolgshungrige Team rund um Teamchef Bernd Küpper. Nach den hervorragenden Trainingsrunden am Freitag begab sich die Mannschaft am Samstagmorgen zum Qualifying und spulte Runde um Runde ab. „Wir waren gut unterwegs. Beide Autos waren perfekt abgestimmt.“, so Kevin Küpper nach dem Rennen.

Trotz gebrauchter Reifen und viel Verkehr konnten Bernd und Kevin Küpper und Michael Fischer den Licopro E90 mit der Startnummer 482 bereits zu Beginn auf eine gute Ausgangsposition in der Klasse V4 stellen. Mit einer Zeit von 10:10.748 Minuten sollte jedoch noch Luft nach oben sein.
Carmen Groß, Martin Kroll und Bernd Küpper fuhren im Qualifikationslauf mit E46 „Kai Uwe“ eine respektable Zeit von 10:34.978 Minuten für das bevorstehende Rennen heraus. „Das Auto ist perfekt abgestimmt. Es fühlt sich gut an, wieder auf der Nordschleife unterwegs zu sein.“, sagt Carmen Groß nach dem Qualifying.

Foto: Michael Brückner 2017
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Und das Unheil nahm seinen Lauf. In der letzten Runde im Qualifying meldete sich dann der Motor des BMW E90 #482. Oder eben nicht mehr. Noch in der Auslaufrunde fiel einer der sechs Zylinder des Motors aus, was auf fehlende Kompressionen nach kurzer Diagnose zurückzuführen war.
Auch für den E46 #252 sollte kurz nach dem Start schon wieder alles vorbei sein. Bei einem Auffahrunfall in der Kurzanbindung auf dem Grandprix-Kurs trug „Kai Uwe“ so irreparable Schäden davon, dass der Mannschaft nichts Anderes übrigblieb, alles zusammenzupacken und die Heimfahrt anzutreten.
Bernd Küpper, nach dem Rennen: „Irgendwie läuft es dieses Jahr noch nicht so rund. Jetzt heißt es Kopf hoch und Kräfte sammeln für das 24h-Rennen Ende Mai. Hier wollen wir alles geben. Zuhause warten auch noch die zwei E46 M3.“

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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