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WEC Nürburgring – Toyotas Ziel ist ein Doppelsieg

Wenn am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr die Startampeln auf Grün schalten, dann gibt es für das Toyota Gazoo Team nur ein Ziel und das ist ein Sieg.

Foto: 2017, Michael Brückner
Mit dem möglichen dritten Sieg im vierten Saisonlauf will das Team die WM Führung, die nach dem enttäuschenden Ergebnis bei den 24h von Le Mans verloren ging, zurück erobern. Nur wenige Kilometer von der Toyota Motorsport-Zentrale in Köln entfernt, ist dem Team die Unterstützung vieler Fans auf jeden Fall sicher.
Nach dem Debakel, der Toyota Gazoo Werksmannschaft bei den 24h von Le Mans musste das Team auch die WM Führung vorerst abgeben. Der Rückstand ist aber nicht so groß, dass er sich nicht mit einem Erfolg auf der 5.137km langen Grand-Prix Strecke des Nürburgrings zurück holen ließe. So beträgt der Punkteabstand in der Teamwertung 32,5 Punkte und in der Fahrerwertung liegt die Besatzung des Toyotas mit der #8 sogar nur 17 Punkte zurück. Das Ziel von Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima, ist daher klar diesen Punkterückstand wieder auszugleichen.
Seit der Rückkehr der WEC an die deutsche Traditionsstrecke 2015, war die bisher beste Platzierung eines Toyotas der 5.Platz. Allerdings war der Toyota TS050 auch noch nie so stark wie in der diesjährigen Saison. Für die Mission Sieg setzt die Toyota Mannschaft, dabei auf die bewährten Fahrerbesetzungen aus den vergangenen Rennen. Den Toyota TS050 #7 werden José María López an der Seite von Mike Conway und Kamui Kobayashi pilotieren die #8 wird von Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima über durch die engen Kurven der Nürburgring Grand-Strecke gesteuert.

Foto: 2017, Frank Ullrich
Die verwendete Aerodynamik am Toyota TS050 wird die gleiche sein, die bereits im Silverstone und Spa Francorchamps zum Einsatz gekommen ist. Sie bietet durch den hohen Anpressdruck sehr guten Grip in den Kurven und passt so hervorragend zur Streckencharakteristik des Grand-Prix Kurses. Neu wird allerdings sein, dass auch Konkurrent Porsche am Nürburgring mit einem neuen Aerodynamikpaket am Start sein wird, dass deutlich mehr Anpressdruck bereitstellt wie das in Spa Francorchamps und Silverstone verwendete Paket.
Teampräsident Toshio Sato bedankte sich in einer Pressemeldung vor dem Rennen am Nürburgring für die großartige Unterstützung während und nach dem Rennen in Le Mans. Weiter sagte er: „ Wir haben die Wochen seit Le Mans genutzt um Energie zu sammeln und uns auf die noch verbleibenden 6h Rennen vorzubereiten“. Toyota setze alles daran am Nürburgring ein spannendes Rennen abzuliefern, was hinsichtlich des geänderten Aerodynamikpaketes von Konkurrent Porsche sicher spannend werden wird. Toyota wird versuchen in den noch verbleibenden 6h Rennen so viele Punkte wie möglich zu sammeln und damit die Führungsposition in der Weltmeisterschaft zurück zu holen und auszubauen.
Das Rennwochenende am Nürburgring beginnt mit zwei 90 minütigen Trainingssessions am kommenden Freitag, ehe am Samstag im Qualifying die Startpositionen für das Rennen am Sonntag festgelegt werden.

Zeitplan – 6h WEC am Nürburgring:

Freitag:

11:35-13:05 / Freies Training
16:15-17:45 / Freies Training

Samstag:

09:45-10:45 / Freies Training
11:00-12:15 / Pit Walk (schließt 12:00)
14:55-15:15 / Qualifying LMGTE Pro & LMGTE AM
15:25-15:45/ Qualifying LMP1 & LMP2
15:55 / Presse Konferenz Qualifying

Sonntag:

08:00-08:50 / Pit Walk (schließt 08:35)
09:45-10:15 / Autogramm Session (WEC Paddock)
12:20 / Grid Walk opening (Nicht möglich für Kinder unter 16 Jahren)
12:35 / Grid Walk Gate closeing
12:45/Grid Walk end
13:00-19:00 / Race
19:15 Presse Konferenz

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Frank Ullrich ist seit seiner Kindheit begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Was liegt da näher, wie die beiden Hobbys miteinader zu verbinden. Sein erstes Rennen was er besucht hat war das 1000km Rennen 1971 am Nürburgring, dem dann unzählige Besuche bei vielen Rennen seitdem folgten. Anfangs ohne Kamera, ab Mitte der 90er Jahre dann mit Kamera. So richtig ersthaft wurde das Thema Motorsportfotografie dann erst mit der ersten digitalen Spiegelrflexkamera ab 2006. Seitdem wurden weit mehr als 100.000 Aufnahmen bei den verschiedensten Motorsportveranstaltungen aufgenommen, von denen sich viele in seinem großen Archiv befinden. Für Frank ist das Fotografieren ein guter Ausgleich zu seinem Beruf in der IT. neben dem Fotografieren interessiert sich Frank für alles was mit Fahrzeugen, Technik und Benzin zu tun hat.
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