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Teil 3: N24h 2017 – Die Eifel und das Wetter

Klar ist, wenn man sich die vergangenen Jahre so anschaut, dass beim Wetter in der Eifel nichts klar ist. WIr haben uns die verschiedenen Dienste mal zur Brust genommen und das Wetter am Nürburgring unter die Lupe genommen.
Fest steht, dass wir 2017 allem Anschein nach das beste Wetter seit Jahren haben werden. Die Temperaturen steigen von Mittwoch bis Sonntag proportional zur Spannung. Während der Mittwoch – dem offiziellen Start des 24h-Rennen-Wochenendes – noch mit frischen 19°C und leicht bewölktem bis bedecktem Himmel aufwarten kann, bietet uns der Sonntag – je nach geografischer Lage an der Nordschleife zwischen 25°C und 27°C. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt dabei während des gesamten ADAC-Zurich-24h-Rennen-Wochenendes soll laut der verschiedenen Dienste gen Null gehen.

Aber die Eifel wäre nicht die Eifel, wenn Sie nicht hin und wieder mit kleinen und großen Überraschungen von sich Reden machen könnte. Wir erinnern uns, im vergangenen Jahr standen die Aremberg-Kurve 40 Minuten nach Start vollkommen unter Wasser, in der Fuchsröhre ging aufgrund des Hagels zum gleichen Zeitpunkt nichts mehr, während an Start/Ziel alles trocken war. Diese Kapriolen bietet so nur die Eifel.

Sonne für die Fans – Sauna für die Fahrer

Während sich die Fans also auf ein sonniges Rennwochenende freuen können, die Camper die Regenklamotten im Zelt oder Wohnwagen lassen können, müssen Fahrer und Teams mit erhöhten Belastungen aufgrund der Temperaturen rechnen. Nachdem kaum ein Rennfahrzeug mit Klimaanlage daherkommt, so wie wir das von unseren Straßenfahrzeugen inzwischen gewohnt sind, wird es für die Piloten besonders heiß im Cockpit. So weiß auch Christian Menzel „Dieses Rennen ist klar das beste, wichtigste und schönste Rennen im Kalender. […] Das Wetter soll gut werden, schön für die Zuschauer, wir dagegen werden in unseren Autos ordentlich gegrillt…“
Für Abkühlung im Cockpit während des Rennens sorgt dann die Nacht von Samstag auf Sonntag. Wir rechnet der Wetterdient mit Temperaturen zwischen 13°C und 15°C.

Hoffen wir also für die Fans, dass das das sonnigste und trockenste 24h-Rennen seit langem wird und den Fahrern wünschen wir kühle Getränke und die eine oder andere Eistonne a la Peer Mertesacker zum schnellen Regenieren und Abkühlen. Doch ist die Nordschleife bekannt dafür, dass jeder Streckenabschnitt seinen eigenen Wetterkosmos zu bieten hat. Wie sonst kann eine einzige Rennrunde Regen an Start/Ziel, Sonne an der Hohen Acht und Graupel auf der Döttinger Höhe beinhalten?

Mehr über das 24h-Rennen am Nürburgring erfahren:

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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