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Supercars: Youngster gewinnen Sandown 500


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Die Sandown 500, der Auftakt des Endurance Cups der Supercars, wird von zwei Youngstern gewonnen, die noch nie zuvor ein Rennen in der Serie gewonnen haben

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Cameron Waters und Richie Stanaway strahlen nach 125 Runden auf dem Kurs in Sandown am meisten. Die beiden Youngster konnten in Ihrem Prodrive Racing Australia Ford Falcon das Rennen für sich entscheiden. Waters setzte den Boliden im „Monster“-Design bereits am Samstag im Qualifikationsrennen auf den besten Startplatz, welchen die beiden Youngster in einen Sieg umsetzen konnten. Sowohl für Waters, als auch für den bisherigen Aston Martin Werksfahrer Stanaway, welcher seine Karriere in Down Under fortsetzen möchte, ist es der 1. Triumph in der wichtigsten Rennserie in Australien.

Tabellenführer Scott McLaughlin fährt mit seinem Teamkollegen Alexandré Premat, welchen wir hier in Deutschland noch aus der DTM kennen, fahren in Ihrem DJR Team Penske Ford Falcon als 2. aufs Podest. Komplettiert werden die Top 3 von einem weiteren Ford – Chaz Mostert und Steve Owen in einem Falcon, welcher ebenfalls von Prodrive Racing Australia eingesetzt wird.

Nach einer Runde musste das Rennen erstmal gestoppt werden. Taz Douglas, welcher sich einen Lucas Dumbrell Motorsport Holden Commodore mit Aaren Russell teilt, verunglückte nach einem Reifenschaden in Turn 6 schwer. Während er Pilot unverletzt war, ist sein Fahrzeug schwer beschädigt. Beschädigt war auch der Reifenstapel, welcher neu aufgebaut werden musste, weswegen auch das Rennen gestoppt wurde. Bereits am Vortag verunglückte Todd Hazelwood in der Kurve schwer, was eine erneute Sicherheitsdiskussion über den Kurs ins rollen bringt. Doch Änderungen am Kurs wird es wohl nicht mehr geben, da Ende 2019 die Rennbahn vor den Toren von Melbourne geschlossen wird, um Platz für Wohnhäuser zu schaffen.

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Ein Rennen zum Vergessen hatte das Red Bull Holden Racing Team. Sowohl die #88 von Jamie Whincup/Paul Dumbrell als auch die #97 vom amtierenden Meister Shane van Gisbergen/Matt Campbell erlitten einen Reifenschaden, weswegen die favorisierten Holden Commodore weit zurückfielen. Whincup/Dumbrell wurden am Ende als 6. gewertet, während der Wagen vom neuseeländischen Stammfahrer van Gisbergen nur überrundete 16. wurden.

Einen Tag nach dem Rennen wurden Tim Slade/Ash Walsh disqualifiziert, welche sich einen Holden Commodore von Brad Jones Racing teilten. Der Grund für die Disqualifikation ist, dass Tim Slade nicht die geforderte Mindestanzahl an Runden absolvierte.