Mit Todd Kelly beendet ein weiterer Supercarsveteran seine Karriere nach dem diesjährigen Saisonfinale.

Nach dem Saisonfinale in Newcastle ist Schluss für Todd Kelly – der 38-jährige wird seinen Helm an den Nagel hängen. Damit ist der ältere der beiden Kelly-Brüder, nach Jason Bright, der zweite Supercarsveteran der nach dem diesjährigen Saisonfinale seine Karriere beenden wird.

Kelly wird sich ab der kommenden Saison vermehrt um das Team Kelly Racing kümmern, dessen Mitbesitzer er ist. Kelly Racing setzt in den Supercars die vier Nissan Altima werksseitig ein und startet unter dem Banner von Nissan Motorsport in der beliebten australischen Tourenwagenmeisterschaft.

Foto: Supercars

Wer im kommenden Jahr Rick Kelly im Nissan Altima mit der Startnummer #7 ersetzen wird ist noch vollkommen unklar – die besten Chancen soll Jack LeBrocq haben. LeBrocq fuhr bereits bei den diesjährigen Endurancerennen den Altima zusammen mit Kelly.

In seiner langen Karriere in der Serie fuhr er bislang 539 Rennen. Von denen konnte er 19 gewinnen – seinen größten Sieg errang er im Jahr 2005 beim legendären Bathurst 1000 zusammen mit der Supercarslegende Mark Skaife im Werks-Holden.

„Es ist eine schwere Entscheidung für mich den Helm an den Nagel zu hängen“, so Kelly, welcher im Jahr 1998 beim Sandown 500 in der Meisterschaft debütierte.

„Ich liebe den Sport, doch ich kann ihn nicht ewig ausüben. Für die zeit nach meiner Karriere habe ich alles vorbereitet. Eine 20-jährige Karriere zu haben ist sehr speziell. Es war eine lange, solide und saubere Zeit als Profirennfahrer“, so Kelly.

Als Grund für das Karriereende gab Kelly an, sich einer Knieoperation unterziehen zu müssen. Dazu gab der ältere Bruder von Rick Kelly bekannt, dass er sich in diesem Jahr schon zweimal operieren lassen musste.

Ob er nochmal in einen Rennwagen zurückkehren wird (sei es als Co-Pilot für die Endurancerennen der Supercars oder in einer anderen Rennserie) lässt Todd Kelly offen.

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Als wandelndes Motorsportlexikon hat Jonas seine Nase überall drinstecken, wo Motorsport drauf steht. Neben seinem Interesse für GT-Fahrzeuge - hier ist sein eigenes Magazin GT-place.com zu empfehlen - hat Jonas vorallem ein Fabel für den Breitensport wie die VLN oder NES500, die WEC oder Tourenwagensport wie die Supercars.
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