Nach DTM-Aus: Martin Tomczyk wandert aus


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Nachdem Martin Tomczyk sein Aus bei der DTM verkündet hat, stand kurz die Welt still. Wie geht es weiter?




Der symphatische Rosenheimer verabschiedete sich 2016 aus der DTM. Die Gründe sind so einfach wie trivial. Martin Tomczyk sagte beim VLN-Talk auf der Essen Motor Show 2016 zu seinem Ausscheiden bei der DTM: „Das ist der Grund, warum ich von der DTM weggegangen bin. Das ist mir alles zu technisch und politisch. Jetzt mach ich wieder das, was mir Spass macht. Richtiger Motorsport.“ Damit sprach Martin nicht nur der gesamten Talk-Runde aus der Seele, sondern auch vielen scheidenden Fans. Die Zuschauerzahlen in der DTM sind seit Jahren rückläufig. Man sucht hier immer wieder nach Möglichkeiten, die Rennen spannender zumachen. Jedoch wird immer wieder vergessen, dass der Fan Rennen und kantige Fahrer sehen will und keine erzwungenen Boxenstopps oder weichgespülte Marionetten.




Am 09. Dezember 2016 verkündete Martin auf seiner Facebook-Fanseite, dass seine Reise nach Amerika ginge. Zusammen mit seinem Arbeitgeber BMW wird Martin Tomczyk die komplette Saison 2017 in der IMSA Weathertech Sportscar Championship (IWSC) mit dem BMW Team RLL bestreiten. Diese Serie umfasst die Langstreckenklassiker wie 24h Daytona, 12h Sebring, sowie Petit LeMans in Road Atlanta. Martins Teamkollege wird der Amerikaner John Edwards.

Neben der Saison 2017 in der IWSC wird der frühere DTM-Pilot auch die Testfahrten und Entwicklungsarbeit für die FIA WEC Saison 2018 in Angriff nehmen. An seiner Seite bei dem BMW-Team MTEK steht sein früherer Kollege Antonio Felix da Costa. BMW kündigte an, dass die Teilnahme an der WEC 2018 zusammen mit dem Werksteam MTEK bereits in Planung sei.

Aber auch wir müssen nicht auf Martin verzichten. Denn, wie er selbst verkündete, wird das 24h-Rennen am Nürburgring einen großen Platz in seinem Terminkalender einnehmen. Da Schnitzer bereits als Werksteam für BMW genannt wurde, kann man hier mutmaßen, dass der gebürtige Rosenheimer zusammen mit den Nachbarn aus Freilassing Großes vor hat.

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