Foto: 2017, Michael Brückner

N24h 2017 – Benjamin Leuchter bezwingt mit seinem VW Golf GTI TCR die „Grüne Hölle“


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Eindrucksvoller Klassensieg beim 45. ADAC Zurich 24H-Rennen auf dem Nürburgring für die Volkwagenpiloten Benjamin Leuchter, Andreas Gülden, Dennis Wüsthoff und Constantin Kletzer.

Foto: 2017, Michael Brückner
Gesamtrang 29 vergoldet dem Volkswagen Kundenteam Mathilda Racing aus Köln den Klassensieg. Da ist das Ding – TCR-Klassensieg am vergangenen Wochenende bei der 45. Auflage des ADAC Zurich 24H-Rennen auf dem Nürburgring für den Duisburger Volkswagen Piloten Benjamin Leuchter, der vor über 200.000 Zuschauern und bei (größtenteils) Kaiserwetter in dominanter Manier seinen 350 PS starken Volkswagen Golf GTI TCR auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring-Grand-Prix-Strecke und der Nordschleife zwei Mal rund um die Uhr durch die „GRÜNE HÖLLE“ donnerte.

Nachdem der sympathische Vollblutrennfahrer aus dem Volkswagen Kundenteam Mathilda Racing im vergangenen Jahr den Klassensieg nur knapp aufgrund eines technischen Problems verpasste, konnte er gemeinsam mit Andreas Gülden, Dennis Wüsthoff und Constantin Kletzer den zweiten Anlauf endlich für sich entscheiden.

Poleposition und Startzielsieg

Foto: 2017, Michael Brückner
Wie schon in der Vorbereitung zum Langstreckenklassiker, aus der Leuchter und Co. zweimal als Sieger hervorgingen, lief für das Kölner Mathilda Racing Team erneut alles wie geplant und man konnte sich mit dem schwarz-goldenen Golf-GTI TCR im Qualifying bereits am Freitag mit einer sensationellen Rundenzeit von 9:07.309 Minuten (10 Sekunden Vorsprung vor dem zweiten Klassenkontrahenten) die begehrte Poleposition in der neu ausgeschriebenen TCR-Klasse sichern.

Von Gesamtposition 59 übernahm am Samstagnachmittag Leuchters Teamkollege Andy Gülden den Start für das härteste Rennen der Welt und konnte schon im ersten Stint wertvolle Positionen gutmachen.

Foto: 2017, Michael Brückner
Im weiteren Verlauf des Rennens wechselten sich Leuchter, Gülden, Wüsthoff und Kletzer planmäßig ab und konnten schon sehr früh an die Top-30 Anschluss finden. Die 2017er Variante des Golf GTI-TCR lief wie ein Schweizer Uhrwerk und war auch durch Berührungen mit anderen Fahrzeugen, bei dem die Mannschaft von Mathilda Racing unter anderem binnen von 5 Minuten ein Radlager der Hinterachse wechselte, nicht zu stoppen.

Gegen Ende des Rennens präsentierte sich das Wetter dann doch noch einmal typisch für die Eifel und öffnete seine Regenschleusen, was dem erfahrenen Nordschleifen Experten Benjamin Leuchter, der den Schlussstint übernahm, enorm in die Karten spielte. In der allerletzten Runde gab Leuchter noch einmal richtig Gas, schaffte den Sprung in die Top-30 und ließ dabei auch noch alle GT4 Fahrzeuge hinter sich.

Mit einer sensationellen Leistung von Fahrern, Team und Fahrzeug konnte man sich letzten Endes dann nach 24 Stunden endlich über den hochverdienten Star-Ziel Sieg freuen, der durch den 29. Gesamtrang noch vergoldet wurde.

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„Ich bin total Happy. Ich kann so kurz nach dem Rennen noch nicht alles in Worte fassen. Das Fahrzeug lief einfach fantastisch. Ich kann dem gesamten Team nur ein riesen Kompliment aussprechen. Andy, Dennis und Constantin sind alle super gefahren und die Jungs vom Mathilda Racing Team haben einen sensationellen Job gemacht.“ freut sich Leuchter und blickt vorsichtig in die Zukunft: „Nach diesem grandiosen Erfolg, wofür alle im Team echt sehr hart und konzentriert gearbeitet haben, wollen wir nun erst einmal die VLN-Langstreckenmeisterschaft ebenso erfolgreich fortführen. Was 2018 kommt, werden wir sehen. Eine Titelverteidigung ist das mindeste was ich mir wünsche, doch auch einem GT3 Projekt für den Volkswagenkonzern wäre ich nicht abgeneigt.“

Mit dem Saisonhöhepunkt und dem Klassensieg in der TCR in der Tasche konzentriert sich Leuchter nun wieder auf die VLN, die am 23. Juni mit dem dritten Saisonlauf fortgesetzt wird.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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