Die Nachricht, Callaway zöge sich aus der Europa und damit aus der GT-Masters zurück, sorgte in der vergangenen Woche für erhebliche Aufregung.

Daniel Keilwitz bestätigte im Gespräch mit LSR-Freun.de, dass es sich dabei lediglich um ein Missverständnis handelte.“Nein das war einfach nur ein Missverständnis, Callaway ist aktuell noch am planen in wiefern ein Einsatz in der GT Masters stattfindet.“

Reeves Callaway und Giovanni Ciccone sorgten in der vergangenen Woche mit unterschiedlichen Aussagen zum Europaprogramm für Spekulationen, ob und wie ein Einsatz aussehen könne. Während Callaway im Gespräch mit den Kollegen von Sportscar365 zitiert wurde, man wolle das Europaprogramm zurückfahrern und den Schwerpunkt auf das Nordamerika-Programm zu verschieben, dementierte Ciccone in einem Facebook-Post der Kollegen von GT-Place mit der Aussage, dass das „eine Lüge“ sei, den selben Bericht. Spekulationen über ein Zerwürfnis der Geschäftsführer/ Verantwortlichen von Callaway Competition waren das Ergebnis.

2017 räumte die Mannschaft rund um Reeves Callaway, Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone in der ADAC GT Masters zum zweiten Mal den Gesamtsieg ab.
Für Callaway Competition ist es bereits der zweite Titel im ADAC GT Masters. Bereits 2013 gelang dem Privatteam diese Leistung. Mit dem Meisterschaftstitel konnte zudem die Leistung der selbst entwickelten und gebauten Corvette C7 GT3-R unter Beweis gestellt werden. Stammpilot Jules Gounon holte sich den Meisterschaftspokal in der Fahrerwertung, Daniel Keilwitz wurde Vizemeister.

Daniel Keilwitz freut sich nun auf seinen Einsatz auf dem nordamerikanischen Kontinent: „Von Callaway war schon länger geplant, in Amerika zu starten aber bisher leider nicht genehmigt von GM da der Cadillac GT3 in der Pirelli World Challenge unterwegs war. Als dann das Programm zum Ende des Jahres eingestellt wurde, hat Callaway die Erlaubnis bekommen dort zu starten und wir haben angefangen zu planen, nach dem letzten Rennen der GT Masters.“

Der Rennfahrer aus Villingen-Schwenningen setzt fort: „Die Corvette von Callaway ist natürlich ein Super Auto und ich denke, dass wir gute Chancen haben dort auch von Anfang an vorne mitzufahren. Natürlich sind alle Strecken neu und die Strecken sind auch bisschen anders als in Europa. Aber wir werden vorher noch etwas testen. Und mit der Unterstützung von Michael Cooper, der alle Strecken und die Serie gut kennt, sind wir gut aufgestellt, denk ich. Es war auch immer ein Traum von mir dort drüben zu starten und Rennen zu fahren.“

Auch gibt Keilwitz einen kleinen Ausblick auf die kommende Saison: „Aktuell arbeite ich noch an einem Programm in Europa in der Blancpain Endurance Series, der ADAC GT Masters und dem 24h-Rennen am Nürburgring. Aber es ist noch nichts fix bis jetzt. In den nächsten Wochen wird es weitere News geben.“

In eigener Sache:

Du hast den Beitrag bis zum Schluss gelesen? Hat er Dir gefallen? Wenn Du die LSR-Freun.de unterstützen möchtest, kannst Du das mit einem Abonnement bei SteadyHQ tun.

Damit hilfst Du uns, auch in Zukunft erstklassige Berichte, Dokumentationen und Reportagen aus der Welt der Langstreckenrennen zu erarbeiten und zu erstellen.

Unterstütze uns auf Steady

Die LSR-Freun.de sagen Danke!

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
Kategorie: NewsTags:
Jetzt kommentieren

Noch keine Kommentare vorhanden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich stimme zu.

Passende Beiträge zum Thema: