Marco Seefried startet gut vorbereitet in die 24 Stunden von Spa

In Vorbereitung auf die 24 Stunden von Spa absolvierte Marco Seefried ein internationales Programm. Während der Bayer mit Emil Frey Racing die Top-10 beim offiziellen Test in Belgien eroberte, meisterte er nur wenige Tage später seine ersten beiden Saisonrennen in der China GT Championship souverän.

Beim Vortest der 24 Stunden von Spa knüpften Marco Seefried und das Team von Emil Frey Racing nahtlos an die gute Performance aus Frankreich an. Im Juni war Seefried mit seinen Teamkollegen Jonathan Hirschi und Christian Klien schnell unterwegs. Das Trio lieferte eine perfekte Vorarbeit für den Langstreckenklassiker in Spa und sicherte sich bereits in der ersten Session den sechsten Platz.

„Es ist schwierig zu sagen, wo wir im direkten Vergleich zur Konkurrenz stehen, da nicht alle Teams gezeigt haben, was möglich ist“, resümiert Seefried. „Doch wir waren in Paul Ricard vorn dabei und konnten unseren guten Speed auch beim Test bestätigen. Ein Fragezeichen ist die Zuverlässigkeit im Rennen. Wenn wir keine größeren Reparaturen benötigen, sollten wir unser volles Potential zeigen und ganz vorn mitfahren können.“

Im direkten Anschluss reiste der 41-Jährige weiter nach China. Im Rahmen der China GT Championship absolvierte er sein erstes Rennen im Land der aufgehenden Sonne. Zusammen mit Morris Chen qualifizierte er sich im Porsche 911 GT3 R von FAW T2M operated by HubAuto auf dem neunten Platz.

Nach einem guten Start ins Rennen konnte das deutsch-chinesische Duo schnell Plätze gewinnen. Doch Probleme beim Boxenstopp und die falsche Reifenwahl kosteten wertvolle Minuten und eine Spitzenplatzierung. Motorenprobleme während des Boxenstopps waren die Ursache für den Positionsverlust im zweiten Lauf. Durch die lange Standzeit verlor das Team wertvolle Minuten und einen weiteren Podestplatz.

„Das wechselhafte Wetter und das neue Umfeld waren ein Hindernis, aber das Team hat eine super Arbeit geleistet“, sagte Marco Seefried. „Unsere Setup-Arbeit in den Trainings hat sich ausgezahlt und wir waren von Anfang an konkurrenzfähig. Doch der Boxenstopp hat uns in beiden Rennen weit zurückgeworfen und wir konnten nicht mehr an die Spitze zurückkehren.“

Bevor der Langstrecken-Spezialist zu seinem nächsten Rennen in China antritt, geht es zunächst weiter zum SprintX-Test nach Utah und anschließend nach Belgien. Bei den 24 Stunden von Spa greift Marco Seefried vom 27. bis 30. Juli für Emil Frey Racing ins Lenkrad.

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