Foto: Intercontinental GT Challenge

Intercontinental GT Challenge: 12h Sepang abgesagt – Saison beendet


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Der SRO hat die 12h Sepang, das Saisonfinale der Intercontinental GT Challenge, abgesagt.

Die Saison der Intercontinental GT Challenge ist vorzeitig beendet. Ursprünglich sollte vom 7. bis zum 10. Dezember in Sepang ein 12h Rennen ausgetragen werden, doch das wurde nun abgesagt. Die Ursache ist, dass die Organisation zu wenige Starter fand. Die Mindeststarterzahl waren 20 Autos, da man mit ein paar Autos kein 12h Rennen fahren möchte. Der SRO meint, dass man keine andere Option sah, als das Rennen abzusagen.

Das Rennen wäre in diesem Jahr zum letzten Mal ausgetragen worden, da die Intercontinental GT Challenge ab der kommenden Saison in Suzuka gastiert, wo man ein 10h Rennen absolvieren wird.

Somit ist die Saison nach den 12h Bathurst, 24h Spa und 8h Laguna Seca vorzeitig beendet. Audi triumphiert in der Herstellerwertung, während Markus Winkelhock in der Fahrerwertung siegreich ist. Dazu wurde für die GT4-Kategorie auch einer Herstellerwertung ausgefahren, hier triumphier Porsche mit dem Cayman GT4.

Rückblick auf die Saison 2017 in der Intercontinental GT Challenge:

© 2017 www.bathurst12hour.com.au

Mit den 12h Bathurst begann Anfang Februar die Saison der Meisterschaft, am Ende war Ferrari auf dem Mt. Panorama Circuit siegreich. Nach einer dominanten Fahrt gewannen die beiden Supercars Asse Craig Lowndes und Jamie Whincup im Maranello Motorsport Ferrari 488 GT3. Unterstützt wurden die beiden Aussies von Ferrari-Werksfahrer Toni Vilander. David Calvert-Jones/Marc Lieb/Matt Campbell/Patrick Long im Porsche 911 des amerikanischen Competition Motorsports Teams. Oliver Jarvis/Steven Kane/Guy Smith werden im Werks-Bentley dritte.

In der GT4-Klasse gab es einen deutschen Sieg. Max Braams/Harrison Jones/Nicolaj Møller Madsen/Jörg Viebahn siegen im Porsche Cayman der deutschen PROsport Performance Mannschaft.

Engel mit Teufels Zorn

In Erinnerung bleiben wird von dem Rennen auf der Strecke in Australien auch der Wutanfall von Mercedes-Pilot Maro Engel, nachdem sein Teamkollege und Supercars-Star Shane van Gisbergen den Mercedes in die Barriere stopfte.

Dramatik bis zum Schluss in Spa

Foto: M. Brückner

Weiter ging es Ende Juli mit den 24h Spa. Der Klassiker in den Ardennen entwickelte sich zu einem waren Thriler mit vielen Fahrzeugen mit Siegchancen. Am Ende trennten den Sieger und den zweitplatzieren nur 11,8 Sekunden. Das beste Ende hatte der Audi Sport Team Sainteloc R8 LMS von Christopher Haase/Jules Gounon/Markus Winkelhock. Das Deutsch-Französische Trio siegte vor dem Bentley Continental von Maxime Soulet/Vincent Abril/Andy Soucek. Nach einem hochintensiven Rennen wird der AKKA ASP Mercedes AMG GT3 von Raffaele Marciello/Edoardo Mortara/Michael Meadows 3., Marciello fuhr insgesamt 14 Stunden bei teilweise enormer Wärme, nach dem Rennende dehydrierte der junge Italiener.

Geprägt wurde das Rennen nicht nur von enormer Dramatik, sondern auch von einem sehr guten Wetter. Bis auf einen kurzen, aber heftigen, Regenguss in der Nacht war in den Ardennen bestes Wetter. Da es ein Blancpain GT Series Endurance Cup Rennen war, waren nur GT3-Boliden am Start. Die GT4-Klasse ließ den Lauf in Belgien aus.

Premiere für Land-Motorsport in Kalifornien

Ferdi Kräling

Die 8h Laguna Seca bildeten dann den Saisonabschluss in der diesjährigen Saison. Genau wie in Spa hießen die Sieger Audi und Markus Winkelhock. Winkelhock siegte zusammen im Pierre Kaffer und Kelvin van der Linde im R8 LMS vom Audi Sport Team Magnus. Auch Rang 2 in Kalifornien geht an Audi – genauer gesagt an das Audi Sport Team Land, für das Christopher Mies/Connor de Phillippi/Christopher Haase am Lenkrad drehten. Der K-Pax McLaren von Alvaro Parente/Ben Barnicoat/Bryan Sellers komplettiert die Top 3.

Das nächste Rennen – der neuen Saison 2018 – startet bereits am 2. Februar des kommenden Jahres im australischen Outback am Mount Panorama mit den 12h von Bathurst.