Die Sieger des Rolex24 in Daytona und den 12 Stunden von Sebring liebäugeln mit einem Start beim 24h-Rennnen in Le Mans.

© 2017 International Motor Sports Association, LLC

Nachdem das Rebellion-Team rund um Nick Heidfeld von der Pole-Position ins Rennen ging, begann deren Pech schon sehr früh im Rennen. Nach nur wenigen Runden tauchten die ersten Probleme auf. Am Ende schied das Team sogar ganz aus.

Wieder einmal war der Daytona-Sieger zur Stelle. Wayne Taylor Racing gewann mit einem Cadillac-DPi. Als Fahrer waren wieder die Brüder Ricky und Jordan Taylor am Steuer, hinzu kam Alex Lynn. Die Taylor-Brüder führen damit die Meisterschaft überlegen an.

Nach dem erfolgreichen Saisonstart würde Cadillac gerne mit dem Prototypen zum 24-Stunden-Rennen nach Le Mans. Mark Kent, Motorsportchef von General Motors / Cadillac erklärte gegenüber sportscar365.com: „Wir würden gerne unseren Cadillac-DPI nach Le Mans schicken, jedoch in seiner aktuellen Form. Also nur, wenn wir den Cadillac-Body und auch den Cadillac-Motor nutzen könnten.“

Problem dabei: In der LMP2-Klasse wird mit Gibson Einheitsmotoren gefahren. In der LMP1-Klasse sind die Hersteller verpflichtet, mit Hybridantrieb zu fahren. Ein privater LMP1 wäre theoretisch möglich. Das Chassis wäre aufgrund der Vorgaben bezüglich der Maximalkosten wahrscheinlich nicht wettbewerbsfähig.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der ACO und die FIA um die Zukunft der WEC kümmern werden und in wie weit das Reglement in den nächsten Jahren angepasst wird. Auch Peugeot liebäugelt inzwischen mit einer Rückkehr zu erfolgreichsten Langstreckenserie der Welt. Hier jedoch könnte Toyota einen Strich durch die Rechnung machen, Peugeot fordert eine Anpassung des Reglements hinsichtlich Kostenreduzierung, Toyota hingegen möchte für jeden Preis weiterentwickeln. Eine Kostenreduzierung würde für Toyota das Aus bedeuten.




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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Mein Name ist Keanu Buschmann. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Leipzig. Geboren bin ich 1996 in Hamburg. Meine Liebe zum Motorsport begann schon sehr früh. Wann genau weiß ich nicht. Zum ersten mal an die Rennstrecke ging es für mich 2003. Es ging zur MotoGP an den Sachsenring. Seitdem wurde ich komplett in den Bann gezogen. Nach einigen Jahren am Sachsenring wurde es 2012 Zeit für etwas neues. Es ging für mich zum ersten mal an die Nürburgring Nordschleife und zur VLN: 2013 war ich dann zum ersten mal beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Mittlerweile bin ich über das Jahr verteilt bei verschiedenen Serien an verschiedenen Strecken unterwegs. Meine Leidenschaft zum fotografieren begann ebenso im Jahre 2012. Seitdem ist meine Kamera mein treuester Begleiter an Rennstrecken und auf Reisen.
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