Nicht nur Joest war in dieser Woche mit dem DPi in Daytona testen, sondern auch Penske mit dem neuen Acura.

Das Acura Team Penske war in der Saisonvorbereitung zur IMSA WeatherTech Championship mit dem nagelneuen Acura ARX-05 DPi in Daytona testen. Alle sechs Piloten, die in der 2018er Saison das Auto steuern werden, griffen auch beim Test in Florida ins Lenkrad.

Helio Castroneves und Ricky Taylor werden sich im Saisonverlauf ein Auto teilen und werden bei den Langstreckenrennen von Graham Rahal aus der IndyCar unterstützt. Selbes Spiel bei Juan Pablo Montoya und Dane Cameron, denn bei den Langstreckenrennen teil sich der 2016er IndyCar-Meister Simon Pagenaud mit ihnen den ARX-05.

Für Castroneves und Montoya wird der Einstieg in die IMSA WeatherTech Championship ein großer sein. Beide blicken auf erfolgreiche Karrieren zurück, doch im Sportwagen haben beide kaum Erfahrung.

Foto: IMSA

Helio Castroneves aus Brasilien konnte dreimal das legendäre Indy 500 gewinnen. In der IndyCar und ChampCar konnte er insgesamt 3o Rennen gewinnen, aber ein Titel blieb ihn in beiden Serien verwehrt. Bereits seit dem Jahr 2000 fährt er für den legendären Rennstall von Roger Penske. Doch auch vor Gericht fiel der Brasilianer auf. Im Jahr 2008 wurde er wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Von seinem Rennstall wurde er deswegen freigestellt, doch Spiderman (so der Spitzname des Brasilianers) wurde freigesprochen. Dazu konnte er bereits einen Sieg beim Petit Le Mans einfahren.

Der Kolumbianer Montoya ist vor allem wegen seiner Zeit in der Formel 1 bekannt. In 95 Rennen konnte der Südamerikaner sieben Siege einfahren. Dazu konnte er zweimal das Indy 500 gewinnen und wurde 2000 Meister in der ChampCar. Die 24h Daytona konnte er bereits doppelt gewinnen. Auch in der NASCAR war er erfolgreich – in der Monster Energy NASCAR Cup Series (der höchsten und wichtigsten Rennserie in den USA) konnte Montoya zwei Siege einfahren.

Um Erfahrung zu sammeln nahm das Team Penske in diesem Jahr mit einem Oreca LMP2 am Petit Le Mans teil. Montoya und Caytroneves teilten sich das Auto mit Simon Pagenaud. Trotz einer Kollision mit einem Ferrai aus der GT-Klasse wurde das Trio am Ende 3. in der Gesamtwertung.

Montoya beschrieb die Erfahrung beim Petit Le Mans folgendermaßen: „Nach dem Rennen sprach ich mit Helio und Simon und die beste Erklärung ist, dass es sich anfühlt, als ob man auf der Interstate 95 mit 150 Meilen die Stunde vor der Polizei flüchtet. Ehrlich, es ist fühlt sich an, als ob man gejagd wird oder jemanden jagt der einen das Leben gestohlen hat und man es zurückholen muss. Man fährt so schnell wie es geht und gleichzeitig stehen dir Autos im Weg und gleichzeitig hüpft man in andere Autos. Es ist cool.“

Foto: IMSA

„Ricky und Dane sind Meister in der Serie“, so Castroneves. „Sie sind deutlich erfahrener als Juan Pablo und ich. Wir haben sie als Referenz um Dinge lernen zu können. Wir sprechen über Dinge wie Traktionskontrolle, Servolenkung, solche Dinge wie wir sie nicht in der IndyCar nutzen. Während meiner Umstellung bin ich froh sie dabei zu haben. Ich habe einen Meister mit im Auto und Juan Pablo ebenfalls. Wir sind die älteren Fahrer, aber trotzdem gleichzeitig Rookies.“

In der Vorbereitung zu den 24h Daytona Ende Januar war das Team von der lebenden Legende Roger Penske in dieser Woche zwei Tage auf dem Kurs in Florida testen. Bis zum Rennen zweimal um die Uhr hat man noch einen robusten Testkalender mit mehreren Tests vor sich. Juan Pablo Montoya lobt aber bereits zum jetzigen Zeitpunkt die enorme Zuverlässigkeit des Acura ARX-05 DPi.

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