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IMSA: Ist das die Zukunft von Joest Racing?

Die Motorsportsaison 2017 steht vor der Tür. So langsam aber sicher sollten sich die Rennställe entschieden haben.
Und während das 24h-Rennen von Daytona im vollen Gange ist, haben die Kollegen von dailysportscar.com Ralf Jüttner, Geschäftsführer von Joest Racing, abgefangen. Jüttner, der sich aktuell in Daytona aufhällt und bei den verschiedenen Rennteams umschaut, beobachtet das Treiben der neuen DPi-Klasse genau.

Jüttner den Kollegen jedoch einen Korb: 2017 wird Joest-Racing keinen Renneinsatz bestreiten. 2018 sei aber eine Rückkehr in die IMSA-Rennserie durchaus denkbar. Somit wird es auch keinen privaten Einsatz des Audi R18 e-tron von Joest-Racing geben. „Das hier ist natürlich alles sehr interessant“, sagte Jüttner. „Seit fast 25 Jahren – mit kurzer Unterbrechung – stehen wir aufgrund der Prototypenprogramme mit den Herstellern (sowohl Audi als auch Porsche) in bestem Kontakt. Und das soll auch so bleiben.“

„Sicherlich sind die aktuellen Kosten für den Betrieb eines LMP2-Kundenfahrzeugs in der WEC absolut uninteressant. Die Hersteller, die auf Prototypenprogramme abzielen, zeigen ebenfalls großes Interesse an den DPi-Fahrzeugen, wie wir.“ wird Jüttner zitiert. „Wir sprechen derzeit mit einer Reihe von interessanten Partnern über ein mögliches DPi-Programm, aber es ist noch ein weiter Weg.“ Jüttner sagte aber auch, dass Audi nicht auf der Liste der DPi-Partner für 2018 stünde.

Nachdem überraschenden Rücktritt von Audi aus der WEC – ausgelöst durch das Sparprogramm des Mutterkonzerns Volkswagen – stand das Traditionsteam Joest-Racing im Herbst 2016 nach 18 Jahren Prototypenrennsport vor dem Aus, nach einer ereignis- und erfolgreichen Rennsportkarriere. Audi entschied sich in diesem Zuge für einen Eintritt in die Formel e, den Joest-Racing nicht mitgehen konnte und wollte.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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