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IMSA – Action Express gewinnt actionreiches Rennen in Mosport


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Action Express Racing sicherte sich in einem turbulenten Rennen den Sieg in Kanada.

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Vom Start weg konnte Ricky Talyor (Wayne Taylor Racing) die Führung verteidigen und das Rennen von vorne angehen. Misha Goikhberg (JDC Motorsport) konnte ihm jedoch direkt folgen. Es war der Beginn eines Duells über die ersten 90 Minuten. Bereits vor den ersten Boxenstopps konnte Misha Goikhberg die Führung ergattern. Nach den Boxenstopps das selbe Bild wie davor. JDC Motorsport führte das Rennen an, dicht auf den Fersen weiterhin der Cadillac von Wayne Taylor Racing.

Etwa eine Stunde vor Schluss begann es auf einem Teil der Strecke an zu Regnen. Es war ein kurzer aber starker Regenschauer. Infolgedessen wurde das Feld einmal durchmischt und die taktischen Spielchen begannen. Während JDC Motorsport auf Regenreifen wechselte, blieben Wayne Taylor Racing und die beiden Action Express Racing Autos auf Slickreifen auf der Strecke. Aufgrund des zeitgleich wegen Motorschaden liegengebliebenen Nissan DPi von Pipo Derani wurde das Rennen neutralisiert und hinter dem Safety Car weitergefahren. Nach der Safety-Car-Phase trocknete die Strecke innerhalb weniger Runden wieder ab. Nach gerade einmal fünf Runden waren die Fahrzeuge auf Slickbereifung schneller als die mit Regenreifen. Da JDC Motorsport die Reifen erneut wechseln musste, schien es als würde der Sieg nur über Wayne Taylor Racing gehen.

Eine Sache die in sogenannten Multiclass-Rennen aber öfters passieren, sind Missverständnisse. Von diesen blieb auch der Tabellenführer nicht verschont. Nachdem Jordan Taylor gleichzeitig den Ford von Joey Hand und die Corvette von Tommy Milner überholte, lief er auf einen „Stau“ auf. Er musste etwas mehr abbremsen als üblich in der Kurve. Die Reaktionszeit für Tommy Milner war viel zu kurz, sodass er in das Heck von Jordan Taylor fuhr und heftig in die Reifenstapel krachte. Ebenfalls abgeflogen ist der Cadillac von Wayne Taylor Racing. Trotz Schaden am Fahrzeug versuchte man dennoch weiter zu fahren. Für Milner hingegen, war das Rennen an dieser Stelle vorbei. Glücklicherweise erlitt bei diesem Unfall niemand ernsthafte Verletzungen. Jedoch löste dieser Unfall kurz vor Schluss erneut eine Safety-Car-Phase aus. Durch den großen Vorsprung fuhr Jordan Taylor trotz des Unfalls als erster hinter dem Safety Car. Aufgrund des Schadens musste er aber nach der Safety-Car-Phase direkt an die Box fahren.

Durch den zusätzlichen Boxenstopp war der Weg für Cameron frei, der danach nicht mehr einzuholen war. Hinter dem Action Express Piloten konnte sich Simpson im JDC Motorsport Oreca auf Platz Zwei setzen. Rang Drei ging an das zweite Action Express Fahrzeug. Etwa zwei Minuten vor Schluss verunfallte David Ostella im Ligier von PR1-Mathaisen. Dadurch wurde das Safety Car erneut raus geschickt. Das Rennen wurde unter Full-Course-Yellow beendet.

Doppelsieg für BMW – Erste Sieg für Audi in der GTD

In der GTLM sicherte sich das BMW Team RLL die ersten zwei Plätze auf dem Podium. Nach einem teilweise sehr engen Kampf mit Patrick Pilet im #911 Porsche 911 RSR konnte sich das Team rund um Teamchef Rahal Letterman Lanigan durchsetzen. Kurz vor Schluss verlor das Porsche Team dann auch noch den Podestplatz. Keine zehn Minuten vor Schluss musste Patrick Pilet den Wagen abstellen. Auf Platz drei kam der Ford #67 ins Ziel.

In der GTD-Klasse konnte Stevenson Motorsports den ersten Triumph für für Audi in diesem Jahr einfahren. Lawson Aschenbach und Andrew Davis waren uneinholbar an diesem Tag. Rang Zwei ging an Acura mit Andrew Lally und Kathrine Legge am Steuer. Rang Drei in der GTD-Kategorie ging an Christina Nielsen und Alessandro Balzan im Ferrari 488 GT3 von Scuderia Corsa.

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Mein Name ist Keanu Buschmann. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Leipzig. Geboren bin ich 1996 in Hamburg. Meine Liebe zum Motorsport begann schon sehr früh. Wann genau weiß ich nicht. Zum ersten mal an die Rennstrecke ging es für mich 2003. Es ging zur MotoGP an den Sachsenring. Seitdem wurde ich komplett in den Bann gezogen. Nach einigen Jahren am Sachsenring wurde es 2012 Zeit für etwas neues. Es ging für mich zum ersten mal an die Nürburgring Nordschleife und zur VLN: 2013 war ich dann zum ersten mal beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Mittlerweile bin ich über das Jahr verteilt bei verschiedenen Serien an verschiedenen Strecken unterwegs. Meine Leidenschaft zum fotografieren begann ebenso im Jahre 2012. Seitdem ist meine Kamera mein treuester Begleiter an Rennstrecken und auf Reisen.
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