Nach zwei Dienstjahren legt Ferrari an den GTE- und GT3-Versionen des 488 Hand an.

Ferrari überarbeitet zum Rennjahr 2018 den 488 in der GTE-, sowie in der GT3-Variante. Laut Ferdinando Cannizzo, dem technischen Direktor von Ferrari Competizioni GT, lag der Hauptaugenmerk auf die Verbesserung der Zuverlässigkeit. Dazu wurde auch die Aerodynamik etwas verbessert.

Bislang war der 3,9 Liter TwinTurbo V8 die Schwachstelle des Fahrzeugs. Sowohl bei den 24h Daytona, als auch bei den 24h Spa gab es in diesem Jahr Probleme mit dem Motor. Um das auszumerzen lag das Hauptaugenmerk des Updates auf der Verbesserung der Zuverlässigkeit des Motors.

Doch auch optisch wird es einige Änderungen am 488 geben. Das 2018er Modell bekommt neue Stoßfänger am Front und am Heck verpasst. Dazu gibt es Justierungen am Diffusor, Splitter und dem Unterboden um die Fahrbarkeit des 488 zu verbessern.

„Es gibt keinen großen Fortschritt“, so Cannizzo. „Mit den aktuellen Regeln können wir nicht alles ändern um die Performance zu verbessern. Wir müssen in den Performance Fernstern zur Leistung und dem Anpressdruck bleiben. Doch wir änderten den Weg, wie die Autos ans Limit gehen. Wir änderten das ganze so, dass es nun etwas weicher und einfacher sein wird. Wir hatten nur soviel Zeit, dass ganze zu designen, bei der FIA einzureichen und den vorgeschriebenen Test in Ladoux zu absolvieren. Wir kamen kaum zum testen, aber wir haben die Bestätigung, dass die Updates wie geplant funktionieren.“

Die Besonderheit des 488 ist, dass die GTE- und GT3-Variante einfach zu adaptieren sind. Das ganze geschieht durch ein Updatepaket. Der größte Unterschied zwischen den Wagen liegt am etwas weiter entwickelten Motor im GTE-Boliden.

Einen genauen Preis zum Evo-Paket des 488 nennt Ferdinando Cannizzo nicht, es ist aber zu vermuten, dass der Preis für den GT3 unter 20.000 € liegen wird – der GTE kostet dementsprechend mehr.

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